Management von Mac OS und iOS

Jamf reitet auf der Erfolgswelle von Apple

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Apple-Geräte halten Einzug in Unternehmen

Das Wachstum des Management-Spezialisten vollzog sich im Sog des Wiederaufstiegs von Apple. Im Jahr 2002, als Jamf den Markt betrat, nahm der Computer-Pionier gerade einmal 5,2 Milliarden Dollar ein. Genau zehn Jahre später erreichte der Umsatz 156,5 Milliarden Dollar. Als Wachstumsbeschleuniger erwiesen sich iPhone und iPad, die 2007 beziehungsweise 2010 auf den Markt kamen. Mit dem Erfolg der mobilen Endgeräte erhöhte sich zugleich die Nachfrage nach Desktop-Rechnern und Notebooks von Apple.

Diese Welle erfasste Jamf. Denn Apple-Geräte halten seither zunehmend Einzug auch in Unternehmen, und das nicht nur in tradtionell Mac-affinen Industriezweigen wie der Medien- oder der Werbebranche. „Wir profitieren von der Consumerization der IT“, räumt Tober ein. Immer mehr Mitarbeiter wollten die Devices, die sie privat nutzen, auch bei der Arbeit einsetzen. Und diese Geräte müssen sicher verwaltet werden.

Im Ökosystem von Apple ist Jamf nach wie vor ein Winzling. Der Umsatz des Software-Anbieters bewegte sich 2012 in der Größenordnung von 20 Millionen Dollar. Aber die Wachstumsziele sind ehrgeizig. Bei der Kundenzahl peilt das Unternehmen für dieses Jahr ein Plus von mehr als 50 Prozent an.

Pläne für Deutschland

Dabei zählt Deutschland zu den strategischen Märkten für Jamf, wie Sales-Chef Tober betont. Hierzulande sieht er ebenfalls wachsenden Bedarf für die Casper Suite.

Die Marktchancen des Produkts hält auch Andreas Schenk, Geschäftsführer des Apple-Partners Apfelwerk aus Kornwestheim, für gut. Der schwäbische Dienstleister vertreibt die Jamf-Software seit etwa einem Dreivierteljahr.

Auch in Deutschland nehme inzwischen die Verbreitung von Apple-Geräten in Unternehmen zu, erläutert Schenk. Während die Masse der „Arbeitsdrohnen“ weiterhin Windows-PCs nutze, „greifen Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Wissensarbeiter, wenn sie die Wahl haben, eher zu MacBooks“.

User-zentrierte Philosophie

Freilich lassen sich Apple-Geräte mittlerweile mit Management-Systemen aus der Windows-Welt wie Microsoft System Center oder Altiris Endpoint Management (Symantec) verwalten. Die Casper Suite biete allerdings den Vorteil, gibt der Apfelwerk-Geschäftsführer zu bedenken, dass „ihr die gleiche User-zentrierte Philosophie zugrundeliegt, die allen Apple-Produkten eigen ist“.

Unternehmen müssten sich entscheiden, „ob sie Äpfel und Birnen in einen Topf werfen, oder ob sie für ihre Apple-Geräte eine Management-Suite einsetzen, die eigens für diese Welt entwickelt wurde“, führt Schenk aus. Keine Frage, zu welcher Alternative er selbst tendiert. „Jamf fühlt sich definitiv an wie Apple.“

Welche Möglichkeiten die Jamf-Software den Partnern bietet, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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