Jamf Nation Live 2025 Jamf: Einfach erfolgreich im Apple-Universum

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Geräte verwalten kann so einfach sein. Das hat der MDM-Anbieter (Mobile Device Management) auf der Jamf Nation Live 2025 demonstriert. Und um das Management von Apple-Geräten weiter zu optimieren, gibt es jetzt noch mehr KI-gestützte Funktionen.

Jamf, der auf Apple-Geräte spezialisierten MDM-Anbieter, hat auf der Jamf Nation Live 2025 gezeigt, wie einfach die Geräte-Verwaltung mit KI-Funktionen sein kann.(Bild:  Jamf)
Jamf, der auf Apple-Geräte spezialisierten MDM-Anbieter, hat auf der Jamf Nation Live 2025 gezeigt, wie einfach die Geräte-Verwaltung mit KI-Funktionen sein kann.
(Bild: Jamf)

Neue Funktionen für Verwaltung und Sicherheit von Apple-Geräten sowie der Austausch mit Partnern haben knapp 500 Besucher auf die Jamf Nation Live in die BMW Welt nach München gelockt. Zu den Neuerungen, die Jamf in München präsentiert hat, gehören KI-gestützte Funktionen, die das Verwalten von Apple-Computern, iPhones und iPads sowie Android-Geräten deutlich vereinfachen und die Sicherheit erhöhen sollen.

AI Assistent im Gerätemanagement

So soll der neue AI Assistent eine Suche in natürlicher Sprache ermöglichen. IT-Administratoren können so zum Beispiel nach Geräten mit bestimmten Merkmalen innerhalb des Netzwerks suchen. Damit werden Fehlerbehebung, Compliance-Prüfungen oder die Verwaltung von Geräten beschleunigt. Zudem übersetzt eine KI-Erklärfunktion komplexe Konfigurationen in leicht verständliche Sprache. Außerdem hat Jamf „Blueprints“ angekündigt. Sie sollen die Gerätekonfiguration durch einheitliche vorkonfigurierte Workflows vereinfachen.

Welat Grigoleit, Senior Manager Channel Sales, DACH bei Jamf
Wir wollen noch stärker mit dem Channel zusammenarbeiten, um mehr Möglichkeiten für weiteren Umsatz zu bieten.

Bildquelle: Vogel IT-Medien

Ausbau der Channel-Aktivitäten

Darüber hinaus plant Jamf, Channel-Aktivitäten weiter auszubauen. „Wir wollen noch stärker mit dem Channel zusammenarbeiten, um mehr Möglichkeiten für weiteren Umsatz zu bieten“, erklärt Welat Grigoleit, der seit Anfang April bei Jamf als Senior Manager Channel Sales für die Regionen DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) und CEE (Zentral- und Osteuropa) tätig ist. Dazu hat das Unternehmen vor knapp einem Jahr ein neues weltweites Partnerprogramm eingeführt. Das punktebasierte Programm soll Partnern die richtige Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt bieten. So können Jamf-Partner Punkte durch bestimmte Investitionsmaßnahmen, etwa durch die Teilnahme an Sales-Trainings oder Zertifizierungen erhalten. Und natürlich ließen sich Punkte auch durch den Abschluss von umsatzrelevanten Sales-Prozessen sammeln, führt Grigoleit aus. Die gesammelten Punkte entscheiden über die jeweilige Partnerstufe und der damit verbundenen Unterstützung durch Jamf.

John Strosahl, CEO bei Jamf
Wir werden unser Geschäft über den Laptop und über den Desktop-Computer hinaus zum ‚Deskless workflow‘ ausbauen.

Bildquelle: Jamf

Über das Partner-Portal „Jamf Partner Hub“ erhalten die Partner Zugang zu den verfügbaren Tools, Inhalten und Ressourcen. Zudem haben Partner unter anderem die Möglichkeit, den Status von Deal-Registrierungen oder anstehenden Kundenverlängerungen zu prüfen und Trainings-Zertifizierungen zu erlangen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Channel-Landschaft des MDM-Spezialisten ist die Jamf-Partner-Community. Sie ist laut Grigoleit besonders aktiv. Nicht zuletzt waren am Vortag der Jamf Nation Live rund 120 Teilnehmer zum Partnertag gekommen.

Wachstum im Security-Bereich

Einbußen durch die geopolitischen Verwerfungen haben sich bei Jamf bisher nicht gezeigt, wie Jamf-CEO John Strosahl bekräftigt. Das Unternehmen betreut derzeit über 76.000 Kunden und 30 Millionen Geräte, die vom Channel verwaltet und gesichert werden. Und Jamf wachse weiter. Besonders gut entwickele sich dabei der Bereich Sicherheit. Im Wachstumsmarkt Security generiert das Unternehmen über 160 Millionen US-Dollar an wiederkehrenden Einnahmen. „Wir haben Netzwerksicherheit und Gerätesicherheit und wir suchen nach Möglichkeiten, das auf den Bereich Identität auszuweiten“, führt Strosahl aus. Vor kurzem hat Jamf Identity Automation übernommen und bietet damit eine bessere Benutzer- und Zugangsverwaltung an. Diese Funktionalitäten gehören laut Strosahl zu dem, was Partner nachgefragt hätten.

Durch die Übernahme des Spezialisten für Identity and Access Management (IAM) ergeben sich zusätzliche Wachstumschancen auch für Partner in der DACH-Region, erklärt der Jamf-CEO. Schließlich ließen sich damit auch Android-Geräte oder etwa Chromebooks über Jamf einbinden und sichern. Auf jeden Fall ist und bleibt der Markt in Deutschland sehr wichtig für den auf Apple-Geräte spezialisierten MDM-Anbieter. Denn das Geschäft wachse außerhalb der USA stärker als innerhalb der Vereinigten Staaten.

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