Mehr Infos zu Schwachstellen Ivanti und Securin vertiefen Partnerschaft

Von Dr. Dietmar Müller 2 min Lesedauer

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Die beiden Sicherheitsexperten treiben die Integration von Securin Vulnerability Intelligence mit der Ivanti Neurons for Vulnerability Knowledge Base voran. Diese erhält nun weitere Informationen aus zusätzlichen Quellen, was bei der risikobasierten Bewertung von Schwachstellen hilft.

Die verstärkte Zusammenarbeit von Ivanti und Securin soll Kunden helfen, ein besseres Verständnis des Bedrohungskontextes zu entwickeln. (Bild:  ZayNyi - stock.adobe.com)
Die verstärkte Zusammenarbeit von Ivanti und Securin soll Kunden helfen, ein besseres Verständnis des Bedrohungskontextes zu entwickeln.
(Bild: ZayNyi - stock.adobe.com)

Die Sicherheitsexperten Ivanti und Securin haben ihre bestehende Kooperation erweitert und integrieren ihre beiden Flagschiff-Produkte enger: Securin Vulnerability Intelligence (Securin VI) speist künftig über eine API Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem MITRE, der National Vulnerability Database (NVD), den CVE Numbering Authorities (CNAs) sowie von Herstellern in die Ivanti Neurons for Vulnerability Knowledge Base ein. Diese gibt Sicherheitsexperten über ein Dashboard Auskunft über Schwachstellen in einem Unternehmen und liefert eine risikobasierte Bewertung aller IT-Assets und -Endpunkte.

Zum Einsatz kommt dabei selbstredend auch künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML), so Dr. Srinivas Mukkamala, Chief Product Officer bei Ivanti. Auf Basis von 1.500 Daten-Feeds verfolge die Knowledge Base den Verlauf einer Schwachstelle dynamisch – von der Ausnutzung bis zum tatsächlichen Angriff. Über die Securin-API lasse sich zudem die Knowledge Base besser in andere Ivanti Neurons-Produkte integrieren. Hierzu zählen laut Mukkamala IT Service Management (ITSM), Risk-Based Vulnerability Management (RBVM), App Security Orchestration & Correlation (ASOC), Patch Management, Zero Trust Access (ZTA), Discovery und Unified Endpoint Management (UEM).

„Durch die Partnerschaft mit Securin sind wir in der Lage, unseren Kunden zuverlässige Informationen und eine Risikopriorisierung für alle Schwachstellen zu liefern – unabhängig von der Quelle und auf Basis von KI-gestützter menschlicher Intelligenz”, erläuterte Mukkamala. Die verstärkte Zusammenarbeit verhelfe Unternehmen so zuvorderst zu einem besseren Verständnis des Bedrohungskontextes. So könnten sie Schwachstellen passgenauer mit verfügbaren Patches versehen und Quarantäne- sowie Abhilfemaßnahmen für Geräte mit kritischen Anwendungen forcieren. Darüber hinaus erhielten IT-Administratoren einen Gesamtüberblick über ihre Unternehmensressourcen und deren Exposition gegenüber Bedrohungen.

„Ivanti ist seit Langem ein wichtiger Partner für Securin. Wir freuen uns, diese Partnerschaft nun auszubauen. Künftig geben wir auch den Kunden von Ivanti mehr Einblicke in ihre potenziellen Verwundbarkeiten”, erläuterte Kiran Chinnagangannagari, Mitbegründer von Securin und heutiger Chief Product & Technology Officer. „Mit dieser zusätzlichen Transparenz aus verschiedenen Quellen können sie proaktiv Strategien zur Eindämmung und Behebung dieser Bedrohungen planen, was angesichts der derzeitigen Cyberlage von unschätzbarem Wert ist.“

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