Wenn IT-Experten zur Mangelware werden

IT-Fachkräftemangel – Buzzword oder echtes Problem?

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ITB: Werden diese Möglichkeiten zurzeit tendenziell häufiger genutzt?

Kranz: Ja, insbesondere auch freie Mitarbeiter haben aktuell eine sehr gute Auslastung.

ITB: Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken?

Kranz: Es gibt einiges, das Unternehmen tun können, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken: Wir unterscheiden zwischen innengerichteten Maßnahmen, wie eine leistungsgerechte Bezahlung und gute Karriereperspektiven, Flexibilisierung der Arbeitszeiten et cetera. Dabei ist es wichtig, seine Mitarbeiter gut zu kennen und mit ihnen in den Dialog zu treten, um frühzeitige Förderung zu starten. Die zweite Option ist eine positive Darstellung nach außen, eben zu kommunizieren, dass man ein attraktiver Arbeitgeber ist, indem man Hochschul-Marketing betreibt, Vorträge hält, auf Veranstaltungen präsent ist und sein Netzwerk pflegt. Hilfreich ist es auch, Mitarbeiterempfehlungen zu honorieren. Eine weitere Möglichkeit ist es, über das eigene Unternehmen hinauszugehen und sich in Branchenverbänden zu engagieren und direkt in die Infrastruktur der Ausbildung zu investieren, indem man beispielweise Ausbildungsgänge über Stipendien fördert.

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