Gartner-Prognose IT-Ausgaben sollen um 7,9 Prozent wachsen

Von Heidi Schuster 1 min Lesedauer

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Trotz konjunktureller Unsicherheiten erwartet Gartner für 2025 ein weltweites Wachstum der IT-Ausgaben. Besonders ein Bereich profitiert. Doch Vorsicht: Die Investitionsbereitschaft ist selektiv.

Rechenzentren im Fokus: Gartner prognostiziert für 2025 ein starkes Ausgabenwachstum in KI-naher Infrastruktur – getrieben durch die zunehmende Nachfrage nach generativer KI.(Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Rechenzentren im Fokus: Gartner prognostiziert für 2025 ein starkes Ausgabenwachstum in KI-naher Infrastruktur – getrieben durch die zunehmende Nachfrage nach generativer KI.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für 2025 ein weltweites Wachstum der IT-Ausgaben um 7,9 Prozent auf 5,43 Billionen US-Dollar. Den Marktforschern zufolge ist die Investitionszurückhaltung vieler Unternehmen seit dem zweiten Quartal 2025 auf wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten zurückzuführen. Dennoch bleibt die Nachfrage in bestimmten Segmenten hoch. Vor allem KI-nahe Infrastruktur treibt das Wachstum: Die Ausgaben für Rechenzentren steigen laut Prognose um mehr als 42 Prozent, nachdem sie bereits 2024 um 40 Prozent zugelegt hatten.

KI sorgt für neue Prioritäten

Software (+10,5 %) und Endgeräte (+5,4 %) wachsen 2025 laut Gartner ebenfalls, wenn auch moderater. IT-Services legen um 4,4 Prozent zu, Kommunikationsdienste nur um 2,1 Prozent.

Ein zentrales Wachstumsfeld bleibt Künstliche Intelligenz. 62 Prozent der von Gartner befragten Topmanager sehen KI als entscheidenden Wettbewerbsfaktor der nächsten zehn Jahre. In der Folge steigt die Nachfrage nach konkreten, produktiv einsetzbaren KI-Funktionalitäten – insbesondere solchen, die sich ohne hohen Implementierungsaufwand integrieren lassen.

Die erwarteten IT-Ausgaben 2025 im Überblick.(Bild:  Gartner)
Die erwarteten IT-Ausgaben 2025 im Überblick.
(Bild: Gartner)

Stabilität bei Cloud und Managed Services

Während neue Projekte häufiger aufgeschoben werden, bleiben laufende IT-Ausgaben weitgehend stabil – etwa im Cloud-Umfeld oder bei Managed Services.

Gleichzeitig ist der Optimismus in der Wirtschaft gedämpft. Zwar berichten 61 Prozent der Unternehmen von einem besseren Jahresstart als 2024, doch nur 24 Prozent erwarten, ihre Jahresziele zu übertreffen. Als größte Risiken gelten wirtschaftliche (41 %) und geopolitische (32 %) Schocks.

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