Neue Medien müssen die Lehrkräfte unterstützen, nicht einengen

Interaktive Medien machen keinen Unterricht, sie ergänzen ihn

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ITB: Bieten Sie Systemhäusern/Fachhändlern, die im Education-Markt Fuß fassen wollen, spezielle Unterstützungen?

Flade: Ohne diese speziellen Unterstützungen würden lediglich Karteileichen erzeugt. Der Bildungsbereich ist kein einfacher Markt. Die Entscheidungsinstanzen variieren von Bundesland zu Bundesland, ja sogar von Ort zu Ort und auch die Entscheidungsfindung kann sich bisweilen über Monate hinziehen. Das schnelle Geld ist hier auf keinen Fall zu holen. Es geht vielmehr darum, dass sich ein Systemhaus langfristig als Servicepartner einer Schule etablieren kann und neben den Produkten aus dem edukick-Portfolio vor allem eigene Dienstleistungen platziert.

Die Unterstützung, die wir als edukick2.0 unseren Partnern bieten, erstreckt sich auf drei Wirkungsfelder. Zum einen bieten wir a) eine komplette Unterrichtsumgebung, die sowohl Hardware als auch Software umfasst (Whiteboards, PCs, Laptops, Projektoren, interaktive Projektoren, Dokumentenkameras, Finanzierungsmodelle für Schulen sowie Unterrichtssoftware). Der Bezugsweg wird kompetent durch den Initiativenpartner Ingram Micro dargestellt. Unter www.ingrammicro.de/edukick-klassenzimmer findet sich ein Produktkonfigurator, mit dem auf einfachem Wege eine Klassenraumausstattung inklusive Angebot erstellt werden kann. Parallel dazu steht natürlich stets ein direkter Ansprechpartner bereit, um individuelle Anfragen bearbeiten zu können. Das Engagement von Ingram Micro geht aber weit über die Rolle eines Logistikpartners hinaus. So kann sich u.a. jedes Systemhaus unter dem „Education-Telefon“ 089/4208 2010 und der Mailadresse education@ingrammicro.de bei Ingram Micro über Angebote im Bildungsbereich informieren.

Als zweites Wirkungsfeld stellen wir b) vertriebs- und marketingunterstützende Materialien bereit und bieten unseren Partnern an, sie auf das Konzept edukick2.0 vertrieblich und technisch zu schulen und bei wichtigen Terminen vor Ort zu unterstützen.

Schließlich bieten wir c) unseren Partnern auch die Möglichkeit, Lehrerfortbildungen und Schulungskonzepte anbieten zu können. Denn die vertriebliche Kernaussage von edukick2.0, mit der wir uns auch von den Mitbewerbern abheben, ist, dass wir nicht nur Technik verkaufen wollen und dann dezent abtauchen, wenn es um „Service“ und Nachbetreuung geht, sondern es vielmehr als oberste Priorität ansehen, dass diese Technik in der Unterrichtspraxis auch tatsächlich eingesetzt wird. Nur so kann sich ein Systemhaus gegenüber dem Kunden langfristig als kompetenter Ansprechpartner in Fragen der Schulausstattung etablieren.

Und obwohl eigentlich eine Selbstverständlichkeit, nur leider im Markt selten gelebt: Wir machen kein Direktgeschäft an unseren Systemhauspartnern vorbei.

Lesen Sie auf der nächsten Seite ein Kurzporträt von Stiefel Interaktiv.

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