Neue Medien müssen die Lehrkräfte unterstützen, nicht einengen

Interaktive Medien machen keinen Unterricht, sie ergänzen ihn

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ITB: Kann der deutsche Education-Markt von Entwicklungen in anderen Ländern lernen?

Flade: Selbstverständlich. Neben den Eigenentwicklungen blicken wir auch über den Tellerrand und beobachten genau die Umsetzung interaktiver Softwarekonzepte in anderen Staaten, die bereits seit längerem mit Medientechnik im Unterricht arbeiten. Wir sind gerade dabei, einige dieser Produkte für deutsche Schulen zu modifizieren. Interessanterweise haben nämlich vor allem die Nationen, die im internationalen Bildungsvergleich die besten Beurteilungen erhalten, wie beispielsweise Singapur, seit Längerem erkannt, dass ein nicht-genutztes Whiteboard im Klassenzimmer den Unterricht in keiner Weise besser macht. Es muss den Schulen vielmehr ein Bedienkonzept bereitgestellt werden, dass intuitiv zugänglich ist und plattformunabhängig, also losgelöst von der jeweiligen technischen Ausstattung einer Schule, die Stoffvermittlung um die interaktive Komponente ergänzt. Im Education-Portal von Ingram Micro und auf der Website www.edukick.de werden diesbezüglich in Kürze weitere Informationen zu finden sein.

ITB: Neben der Entwicklung von Hard- und Software sowie analoger Lehrmittel ist der Bereich „Stiefel Interaktiv Service“ ein wichtiger Bestandteil Ihres Konzepts. Warum? Und welche Services bietet Stiefel Interaktiv?

Flade: An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass der Bereich „Stiefel Interaktiv Service“ mittlerweile gleichermaßen wie das Konzept Stiefel Interaktiv durch die Initiative edukick2.0 auf breitere Beine gestellt ist. Der Service drückt sich gegenüber dem Endkunden, also Bildungseinrichtungen aller Art, in der Form aus, dass die Systemhauspartner als regional ansässige Ansprechpartner in den Bereichen Technik und Schulung/Lehrerfortbildung bereitstehen. Diesen Partnern wiederum stellt edukick2.0 als „Service“ die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung, dieser Aufgabe auch nachkommen zu können. Der Stiefel Verlag und die Firma Braingame sind innerhalb von edukick2.0 neben ihren eigenen Produkten vor allem für den didaktisch-methodischen Teil verantwortlich.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Systemhäuser von der Initiative edukick 2.0 unterstützt werden.

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