Partnerschaft All for One und Secuinfra Im Baukastenprinzip zum eigenen SOC

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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Compliance und die Komplexität moderner Cyberangriffe machen mittelständischen Unternehmen zu schaffen. Um ein eigenes SOC zu betreiben, fehlen häufig die Ressourcen. Helfen soll dabei die Sicherheitslösung von All for One und Secuinfra.

All for One und Secuinfra stärken die IT-Sicherheit in Unternehmen.(Bild:  © VideoFlow – stock.adobe.com)
All for One und Secuinfra stärken die IT-Sicherheit in Unternehmen.
(Bild: © VideoFlow – stock.adobe.com)

Die All for One Group und Secuinfra bieten vor allem kleinen und mittelständischen (KMU) ein umfassendes Komplettpaket für die Cybersicherheit. Dank der Partnerschaft der beiden IT-Spezialisten sollen Firmen nun ein externes Security Operations Center (SOC) in ihre Sicherheitsarchitektur integrieren können, wenn ihnen hierzu die internen Ressourcen fehlen. Das neue Angebot richtet sich vor allem an KMU mit Microsoft-Umgebungen. Darüber hinaus kann es Organisationen helfen, künftige Sicherheitsrichtlinien wie NIS2 zu erfüllen. Eine Kernkomponente des neuen Angebots von All for One und Secuinfra ist Managed Detection and Response (MDR).

Der Weg zum eigenen SOC

Es ist unabdingbar, einen Cyberangriff schnell zu erkennen. Schließlich könnten manuelle sowie automatisierte Gegenmaßnahmen verhindern, dass sich ein Angriff ausbreitet. „Bei der Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen zählt jede Minute. Da die meisten Unternehmen nicht über ein eigenes SOC verfügen, sollte hier unbedingt eine zuverlässige externe Lösung integriert werden“, bestätigt Ramon Weil, Gründer und CEO von Secuinfra.

Bei der Erkennung von Cyberangriffen zählt jede Minute.

Ramon Weil, CEO Secuinfra

Peter Rosendahl, Senior Vice President New Work, Security & Compliance bei All for One, weist darauf hin, dass Informationssicherheit im Unternehmen immer ganzheitlich gesehen werden müsse: „Bevor man ein SOC einrichtet, sollte man daher mit einem Security Assessment starten. So härtet man die Infrastruktur und bereitet sie auf das SOC vor.“

Mit „Cybersecurity kompakt“ wollen die beiden Partner mit einer Art Baukastenlösung den KMU hier künftig helfen. Es sollen besonders diejenigen profitieren, die nicht über ein ausgearbeitetes Informationssicherheits- oder Risiko-Managementsystem verfügen. Dazu gehören sollen laut Hersteller die Definition eines Security-Leitbilds, ein IT-Security-Assessment, eine Security-Roadmap, eine genaue Planung und die Begleitung durch einen Information Security Manager.

„Ganz wichtig ist es, die SOC-Umgebung ständig zu pflegen und anzupassen“, betont Weil. „Zudem müssen die Security-Spezialisten in engem Kontakt zu ihren Kunden stehen und sich permanent über die aktuelle Bedrohungslage austauschen“, so der Sicherheitsexperte.

Partnerschaft soll Sicherheit stärken

Für viele Unternehmen ist es zu aufwendig oder personalkritisch, ein eigenes SOC aufzubauen und zu betreiben. Die Lösung dafür kann es sein, einen spezialisierten, externen Partner zu Rate zu ziehen. Durch die Partnerschaft mit Secuinfra „erweitern wir die Security-Betriebsleistungen für unsere Kunden“, kommentiert Rosendahl.

„All for One berät, plant die Sicherheitsarchitektur, implementiert die Services und baut die Sicherheitsinfrastruktur auf (Plan & Build). Den laufenden Betrieb, Angriffe zu erkennen und abzuwehren, leistet Secuinfra“, erklärt er. „Wir konzentrieren uns außerdem auf Microsoft 365 Security, aber auch On-Premise-Lösungen werden in den Service integriert sein“, ergänzt Weil.

Stärkere Managed Security Service aufbauen

All for One will mit Secuinfra als Partner den Bereich Managed Security Service komplett abdecken, sowohl partnerschaftlich als auch auf Basis des integrierten Portfolios von Microsoft. All for One soll dabei Hauptansprechpartner bei der Projektbegleitung und Prozessberatung sein. Vorteile in der Zusammenarbeit sieht Rosendahl folgende: „Secuinfra ist ein deutscher Anbieter, ISO 27001-zertifiziert und 24/7-verfügbar.“

Unsere gemeinsame Strategie im Managed Security Service und der starke Fokus auf Microsoft Security zeichnet unsere Partnerschaft aus.

Ramon Weil, CEO Secuinfra

Weil ergänzt: „Unsere mittelständischen Kunden können sich auf einheitliche, transparente und aktuelle Lösungen verlassen. Sie müssen keine komplexen Security-Systemlandschaften mehrerer Hersteller gleichzeitig handhaben. Der entscheidende Vorteil ist die Integration der Microsoft-Security – von der Cloud-Infrastruktur bis hin zum Endgerät.“

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