Der Weg von Samuel Palmisanos Rede bis zum deutschen Systemhaus

IBMs „A Smarter Planet“-Initiative in der Praxis

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Ei-DV für smarte Hühnerfarmen

Dr. Nikolaus Krasser, Chef der 30 Mitarbeiter starken Pentos AG aus München nennt die Eigenheiten der Nische, die er mit einer Warenwirtschafslösung beliefert: „Unternehmenssoftware für Hühnerfarmen muss den speziellen Eigenheiten der Branche Rechnung tragen: Auf Eierbörsen finden so genannte Eiernotierungen statt, bei denen Einflussfaktoren wie Güte, Gewicht und Hühnerhaltungsform eine Rolle spielen. „Unsere Software hilft bei der Entscheidung, was wie produziert und wohin geliefert wird“, so der Manager. Ei-DV, eine Spezialsoftware für Geflügelbauern auf Lotus-Notes-Basis hilft nicht nur bei der Kundenverwaltung und Qualitätserfassung, sondern unterstützt das tägliche Eiergeschäft auch mit Statistiken. Eher durch Zufall ist die Pentos AG mit einem ihrer Produkte in die Nische für Hühnerfarm-Software gerutscht. Dass hier Bedarf besteht, war nach einer Marktanalyse schnell klar. Bis dato gab es zwei Produkte in diesem Umfeld: Software A lief nur auf Windows 3.11 und es mangelte am Support. Software B war eine Allround-Warenwirtschaft und funktionsüberladen.

Smarter Planet

Sicherlich sei „Smarter Planet“ zunächst einmal ein abstrakter Begriff, so Krasser. Aber als Business-Partner könne er bestätigen, dass die Initiative im IBM-Umfeld wirklich gelebt werde. Dieses Leitmotiv, für intelligentere Problemlösungsansätze zu sorgen, die dem Planeten zugute kämen, sei ja schon vor der Finanzkrise ausgelobt worden. „Durch die Krise erhielt die Initiative nur noch mehr Brisanz“, findet der Systemhaus-Chef. Im IBM-Resellerprogramm hat sein Unternehmen den Status eines Premier Business Partners.

Weltrettung im Kleinen

Der Beitrag zu einer smarteren, intelligenteren Welt seitens des IBM-Partners Pentos AG bestehe in einer Notes-Software, die Plug and Play zu installieren und einfach zu bedienen ist. Ein integrierter Routenplaner hilft dabei, Fehlkilometer beim Ausliefern der Ware zu vermeiden. Sicher sei das nur ein kleiner Baustein, aber IBM „vermittelt, berät und unterstützt“ in vielerlei Hinsicht und in vielerlei Projekten und koordiniert das Know-how der Partner, damit die Initiative fruchtet.

Keine Zielkonflikte

Letztlich geht es bei der Initiative nicht um die „Rettung der Welt“, sondern um bare Münze. Wer mit den Ressourcen des Planetens intelligent umgeht, spart auch Kosten. Und hier werden dann auch die potenziellen Kunden hellhörig, die sonst mit Umweltschutz nichts am Hut haben.

Lesen Sie auf der nächsten Seite Beispiele zu Projekten aus der Initiative „Smarter Planet“ sowie einen Kommentar des Autors.

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