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Zusammenarbeit mit Wettbewerbern vor der EU
Um das Thema Breitband via Satellit in Deutschland zu etablieren, arbeitet Hughes mit seinen Wettbewerbern Aastra und Eutelsat zusammen. Im Mai haben alle drei dazu Vertreter der EU-Kommission zum „Satellite Day“ eingeladen. Dort zeigten sie, wie Internet aus dem All gerade für DSL-unerschlossene Regionen interessant ist. So kann das vorhandene Kupferkabel auf der so genannten letzten Meile im Dorf deutlich mehr leisten, wenn es per Satellit eingespeist wird. Hierfür ist nur eine einzige Satelliten-Antenne am Kabelverzweiger eines Ortes erforderlich und nicht mehr bei jedem einzelnen Kunden. Der Kunde erhält den Internet-Zugang dann beispielsweise über die Telefonleitung.
Ziel der Provider ist es, eine direkte Subventionierung des Anschlusses zu erwirken, die sonst möglicherweise nur bei Glasfaseranschlüssen gewährt wird. Das würde Händlern den Verkauf erleichtern. „Frankreich, Spanien und Großbritannien subventionieren den Satelliten-Anschluss bereits“, sagt Lewis.
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