Also ließ eine alte Tradition aufleben. Einige Jahre pausierte der Besuch der Soester Allerheiligenkirmes pandemiebedingt. Doch heuer wurde nach der Channel Trends + Visions (CTV) wieder gefeiert. Und das ist nicht das Einzige, was der Distributor erneut ins Leben ruft.
Die Channel Trends + Visions 2023 in Soest war das Finale des diesjährigen Roadshow-Formats.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Die Pandemie brachte einen erheblichen Einschnitt in die Veranstaltungsbranche. Große Events und Messen schienen dadurch in weiter Ferne. Virtuell wurde das neue Veranstaltungsformat. Doch in diesem Jahr legt sich das wieder. Und so lud der Broadliner Also heuer zur Soester Allerheiligenkirmes ein. Zuvor gab es noch bei der CTV im alten Schlachthof in Soest die Möglichkeit, sich auszutauschen und an Vorträgen teilzunehmen. Rund 500 Menschen waren bei dieser CTV dabei, die das „Grande Finale“ eines insgesamt vierteiligen Events darstellte. Der Distributor hatte die Veranstaltung in diesem Jahr in Form einer Roadshow über die Bühne gebracht. Start war in Hamburg, danach ging es nach Straubing, Köln und abschließend nach Soest. „So konnten wir zu unseren Partnern in die Region kommen“, schilderte Mike Rakowski, Also CCO, einen Vorteil des Roadshow-Formats.
CTV im großen Format
Trotzdem möchte der Broadliner die CTV weiterentwickeln. Ausschlaggebend dafür seien die Wünsche und Anregungen der Partner gewesen, die sich nach einer größeren Veranstaltung sehnen. Diesen Wünschen möchte man nachkommen und plant für die CTV 2024 etwas Neues beziehungsweise etwas Altes, das nun wieder aktiviert wird: eine Hausmesse. Doch wie wird diese konkret aussehen? Darüber hielt Rakowski noch Stillschweigen. Er eröffnete nur so viel: „Wir planen die CTV wieder als Zentralveranstaltung, und zwar kommendes Jahr in Düsseldorf.“ Details zu dieser „Neuauflage“ bleiben also abzuwarten. Den Andeutungen des CCO zufolge soll es aber noch im vierten Quartal nähere Informationen hierzu geben.
Neben der Veranstaltungsänderung beschäftigt sich Also aktuell mit einem weiteren Thema intensiv: Künstliche Intelligenz (KI). Den Ausführungen von Tanja Stetter, Market Researcher Also International Services, zufolge, ist KI auf dem Vormarsch. Das zeigt auch eine Umfrage des ifo-Instituts vom August 2023. Laut dieser nutzen bereits 13,3 Prozent der deutschen Unternehmen KI. 9,2 Prozent planen den Einsatz und 36,7 Prozent diskutieren zumindest darüber. Die Umfrageergebnisse zeigen zudem, dass sich ein Großteil der IT-Dienstleister mit diesem Thema beschäftigt. Und an dieser Stelle setzte Stetter an. Aus der neuen Technologie könnten Partner großes Potenzial schöpfen – unter anderem im Reselling durch Hardware mit integrierter KI oder mit KI gesteuerter Cybersecurity. Partner könnten ihre Kunden bei der Wahl der richtigen Plattformen und Tools unterstützen, einen entsprechenden technischen Support anbieten oder so etwas wie „Prompt Engineers“ werden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Noch keine genauen Details
Von der Zukunftsfähigkeit der KI ist man bei Also überzeugt, auch weil intern einige Tools wie der Microsoft Copilot oder die Adobe-Photoshop-Funktion Firefly von Beate Flamm, Senior Vice President Sustainable Change bei Also, getestet wurden. Dabei ginge es nicht darum, Arbeitskräfte durch die Technologien zu ersetzen. Denn ein Versuch von Flamm und Stetter zeigte: KI ist noch immer fehlerhaft. „Es ist nicht das Ergebnis, es ist eine Hilfestellung“, erklärte Rakowski. Und auf diese Hilfestellung wolle sich der Broadliner nun stärker fokussieren, unter anderem gerade jetzt, da man mit dem Microsoft Copilot laut dem CCO die Möglichkeit habe, konkret bei diesem Thema zu werden. Doch mit konkreten Informationen hielten sich die Also-CCOs Mike Rakowski und Tom Brunner auch hier noch bedeckt. Denn wie die Services und Packages für den Markt letztlich aussehen könnten, darüber gibt es noch keine Details. Sie erklärten nur, dass Also als Distributor die Aufgabe zukäme, die Technik vorzustellen, Partnern den Nutzen aufzuzeigen und diese bei ihren ersten Schritten zur KI zu begleiten. „Wir sind Enabler“, so Rakowski.
Die beiden Also Chief Customer Officers Mike Rakowski und Tom Brunner (l.) sprachen über Themen, die den Broadliner aktuell bewegen.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Früh dabei sein, zahlt sich aus
Trotz noch herrschender Unklarheit und Fehleranfälligkeit der KI: Wichtig sei es, „den Anschluss nicht zu verpassen“, betonte er die Dringlichkeit. Sein Kollege Brunner zog Parallelen zur Also-Cloud-Strategie. Denn der Distributor sei schon beim Thema Cloud früh dabei gewesen. Vor zehn Jahren begann der Broadliner, in einen Cloud Marktplatz zu investieren. Damals sei man deswegen noch belächelt worden, so Brunner. Doch der Entwicklung entsprechend, habe sich diese Investition nun ausgezahlt. Ähnliches erwartet der Distributor daher von der KI. „AI wird für Unternehmen zugänglich gemacht. Sie wird demokratisiert“, erklärt Brunner den aktuellen Ausgangspunkt. Wer also am Ball bleibt und früh anfängt, könnte deshalb in Zukunft, wie schon aus der Cloud, viel aus dem Thema KI schöpfen. Ob diese Strategie von Also erneut aufgeht, wird sich noch zeigen.
Stand: 08.12.2025
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