1800er-Router-Familie von Lancom Glasfaser-Gigabit-Router mit Wi-Fi 6 als Option

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Die 1800er-Router von Lancom sind für die VPN-Büro- und -Filialanbindung per Glasfaser und Kabelinternet vorgesehen: Der Lancom 1800EF ermöglicht den direkten und indirekten Anschluss an Glasfaserleitungen (FTTH), das Schwestermodell Lancom 1800EFW bietet zusätzlich Wi-Fi 6.

Der Lancom 1800EFW besitzt ein Dual-Band-WLAN-Modul (Wi-Fi 6) für die Einbindung von drahtlosen Geräten in das Netzwerk.(Bild:  Lancom)
Der Lancom 1800EFW besitzt ein Dual-Band-WLAN-Modul (Wi-Fi 6) für die Einbindung von drahtlosen Geräten in das Netzwerk.
(Bild: Lancom)

Der Lancom 1800EF verfügt über einen integrierten SFP-Port zum direkten Anschluss an eine Glasfaserleitung (FTTH) über ein separat erhältliches SFP-Modul (GPON/AON). Darüber hinaus, so der Hersteller, biete diese Variante hohe Flexibilität für den Anschluss an externe Modems über die vorhandenen Gigabit-Ethernet-Ports.

Das Dual-Band-WLAN-Modul (Wi-Fi 6) des Lancom 1800EFW mit 2x2 Multi-User MIMO im Down- und Uplink sorge für eine zuverlässige Einbindung von drahtlosen Geräten in das Netzwerk. Mit Wi-Fi 6 seien Übertragungsraten von bis zu 1.200 MBit/s im 5-GHz-Band und parallel bis zu 575 MBit/s im 2,4-GHz-Band möglich.

Für möglichst hohe Bandbreite und eine effektive Lastverteilung könnten alle Geräte der neuen Router-Familie bis zu vier Internetverbindungen gleichzeitig nutzen. Mittels Advanced Routing and Forwarding (ARF) mit bis zu 16 isolierten und getrennt voneinander routenden IP-Kontexten würden alle IP-Anwendungen über einen zentralen Router geführt. Gleichzeitig blieben die verschiedenen Kommunikationskanäle sicher voneinander getrennt. Fünf (optional erweiterbar auf 25) integrierte IPsec-VPN-Kanäle tragen zur sicheren Anbindung mobiler Arbeitsplätze und zum Schutz interner Unternehmensdaten bei.

In Kombination mit der Lancom Management Cloud (LMC) bieten die SD-WAN-Gateways mehrere Optionen für den automatisierten Aufbau von sicheren VPN-Verbindungen (Auto-VPN) zwischen den Standorten, einschließlich Netzwerkvirtualisierung. High Scalability VPN (HSVPN) und Advanced Mesh VPN sorgen Lancom zufolge für Skalierbarkeit und Effizienz in Szenarien mit vielen Niederlassungen und Anwendungen. Wenn mehrere WAN-Verbindungen verfügbar sind, würden diese automatisch im Aktiv/Aktiv-Modus (Load Balancing) arbeiten und so die verfügbare Gesamtbandbreite erhöhen. Mit Dynamic Path Selection und Dynamic Traffic Steering würden Anwendungen zudem dynamisch über die aktuell jeweils beste Verbindung geroutet.

Für die Netzwerksicherheit hat Lancom die 1800er-Serie mit einer Stateful Inspection Firewall sowie mit Funktionen wie Intrusion Prevention und Denial of Service Protection ausgestattet. Beide Modelle tragen das IT-Sicherheitskennzeichen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Lancom hat sich außerdem der Backdoor-Freiheit seiner Geräte verpflichtet und darf das vom Bundeswirtschaftsministerium initiierte Vertrauenszeichen „IT-Security made in Germany“ tragen.

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