Weniger Headquarter, mehr Kompetenz-Zentren

Gerhard Schulz gibt Ingram eine völlig neue Struktur

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1. Service-Center in Sofia

Eine Maßnahme, um Kosten zu sparen, ist die Bündelung aller transaktionaler Aufgaben in einem einzigen Shared Service Center. Dazu wird der bulgarische Standort Sofia verstärkt. Statt bislang 250 Mitarbeitern sollen dort künftig bis zu 500 Mitarbeiter eingesetzt werden. Hier sind die Lohnkosten deutlich geringer als im Rest Europas. Durch die Bündelung an einem einzigen Standort sollen zudem Skaleneffekte genutzt werden, die die Kostenstruktur ebenfalls verbessern.

In einzelnen Landesgesellschaften fallen dafür Stellen weg, und das bisherige Service-Center von Brightpoint, im spanischen Barcelona gelegen, wird komplett aufgelöst.

2. Lager und Logistik konsolidieren

Wie Schulz weiter ausführte, werden zwei Lagerstandorte künftig entfallen. Das ist zum einen Trier, auch hier betrifft es eine Struktur, die durch die Übernahme von Brightpoint zum Ingram-Konzern gestoßen war. Die Logistik wird künftig über das Zentrallager in Straubing abgebildet.

Geschlossen wird auch das Lager in Belgien. Das Königreich wird künftig vom niederländischen Tilburg aus mit Waren versorgt.

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