FIT-Kongress 2019 Flexibilität für eine gute Work-Life-Balance

Autor Sylvia Lösel

Der FIT-Kongress 2019 bringt am 28. November Unternehmerinnen, Managerinnen und Expertinnen zusammen, um sich zu vernetzen und über Chancen sowie Herausforderungen auszutauschen. Wie die unterschiedlichen Generationen von Arbeitnehmern voneinander lernen können, fasziniert Angelika Straub, Marketing Director DACH bei Igel Technology.

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Angelika Straub ist Marketing Director DACH bei Igel Technology.
Angelika Straub ist Marketing Director DACH bei Igel Technology.
(Bild: Igel)

ITB. Wie schaffe ich ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld?

Straub: New Work bedeutet vor allem die Möglichkeit, sein persönliches Streben nach Selbsterfüllung voll im Berufsalltag ausleben zu können. Dabei muss die Technologie diesen Weg umfassend unterstützen und eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglichen. Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung sind wir als Arbeitgeber in international ausgerichteten Firmen gefordert, uns auf flexible Arbeitszeiten einzustellen. Personalabteilungen müssen sich hier umstellen und den Arbeitnehmern größere Flexibilität ermöglichen. Gleichzeitig braucht es Mechanismen, um zu gewährleisten, dass die Ziele von Angestellten und Unternehmen übereinstimmen und gemeinsam erreicht werden.

ITB: Wie schaffen wir es in einer immer komplexer werdenden Zeit, einfach und verständlich für alle Altersgruppen zu kommunizieren?

Straub: Wir bei Igel sprechen unsere Community über unterschiedliche Kanäle an, beispielsweise zielt dies bei der jungen Generation auf Bilder und Videos bei gleichzeitigem Angebot an vertiefenden Inhalten ab. Unserer Meinung nach darf Differenzierung nicht nur auf Altersgruppen beschränkt sein, sondern sollte Bildungsschichten und Diversität, wie beispielsweise kulturellen Hintergrund und Gender, berücksichtigen. Im Nachgang ist stets zu prüfen, ob die zu transportierenden Inhalte auch beim Gegenüber entsprechend angekommen sind.

ITB: Wie gehen wir mit der Generation (WH)Y um? Und sie mit uns? Was können wir voneinander lernen?

Straub: Aufgrund der guten Ausbildung wollen viele eine Aufgabe mit einer sehr guten Work-Life-Balance und einem nachhaltigen Fußabdruck. Dass das Berufsleben ein permanentes Lernen beinhaltet ist ihnen klar, aber gleichzeitig erwartet die Generation Y, dass sich all ihre Aufgaben auch mit ihrer Ideologie vereinbaren lassen. Diese Sicht- und Denkweise können wir von dieser Generation lernen. Was das Strukturieren von Projekten, Prozessen, das Fokussieren auf bestimmte Aufgaben und dem Streben nach Sicherheit angeht, können sie sich wiederum von den Baby-Boomern abschauen.

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