Vier weitere Geräte vergrößern die Palette der Ecotank-Drucker von Epson: Drei A4-Multifunktionsdrucker für Heimanwender oder kleine Büros und der A3+-Fotodrucker ET-18100 mit sechs Tintentanks. Alle vier Geräte sollen günstig und nachhaltig drucken.
Die drei neuen Ecotank-Multifunktionsdrucker von Epson sind für Privatanwender oder die Nutzung im Homeoffice konzipiert. Mit ihren vier Druckfarben eignen sie sich auch für den Fotodruck.
(Bild: Epson)
Mit dem Ecotank-Konzept ist Epson Pionier und entschiedenster Verfechter des Konzepts der nachfüllbaren Tintentanks bei Druckern und Multifunktionsgeräten. Mit den Multifunktionsdruckern Ecotank ET-4810, ET-2840 und ET-2830 sowie dem Fotodrucker ET-18100 baut der Hersteller sein Portfolio an per Flasche nachfüllbaren Tintendruckern weiter aus.
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Nachhaltige Multifunktionsdrucker
Für private Anwender, die Nutzung im Homeoffice oder auch für kleinere Büros sind die drei neuen MFPs mit vier Druckfarben bestimmt, die Epson jetzt auf den Markt bringt. Dabei sollen sich die drei A4-MFPs vor allem für Anwender eignen, die häufiger Bilder drucken. Fotos im Format bis zu 10 x 15 cm drucken die Geräte ohne Rand.
Die drei Modelle Ecotank ET-4810, ET-2840 und ET-2830 nutzen das selbe Druckwerk mit einem Micro-Piezo-Druckkopf, der über 400 Düsen für schwarze sowie über jeweils 128 Düsen für Cyan, Gelb und Magenta verfügt. Die Druckgeschwindigkeit liegt bei bis zu 15 Seiten pro Minute im Schwarz-Weiß- und acht Seiten pro Minute im Farbdruck. Der rückseitige Papiereinschub fasst 100 Blatt. Einen automatischen Duplexdruck gibt es nicht.
Die nachfüllbaren Tintentanks mit jeweils 65 ml Kapazität geben den Geräten laut Hersteller eine große Reichweite bei gleichzeitig geringen Betriebskosten. Bis zu 4.300 Seiten in Schwarz-Weiß oder 7.300 in Farbe schaffen die Geräte mit einer Tankfüllung. Dafür wären rund 72 Patronen notwendig, so Epson, die entweder im Müll landen oder mehr Aufwand beim Recycling verursachen, als die Nachfüllflaschen der Ecotank-Drucker. Weitere Pluspunkte der neuen Modelle bei der Nachhaltigkeit sind vom User austauschbare Resttintenbehälter und die Verwendung von 30 Prozent Recyclingmaterial bei der Produktion der Geräte.
Die Unterschiede zwischen den drei MFPs liegen im Funktionsumfang und den Bedienelementen. Das Top-Modell ist der 4-in-1-Multifunktionsdrucker ET-4810 mit Druck-, Scan-, Kopier- und zusätzlicher Faxfunktion. Zudem ist der integrierte A4-Scanner hier mit einem automatischen Dokumenteneinzug versehen, der 30 Seiten fasst. Für die einfachere Bedienung ist ein 3,7 cm großes Display in die Front des Geräts eingelassen. Er kostet 410 Euro (UVP). Dem ET-2840 mit einem Preis von 320 Euro (UVP) fehlen die Faxfunktion und der Dokumenteneinzug. Beim Einstiegsmodell ET-2830 für 290 Euro (UVP) fehlt zudem das Frontdisplay. Allerdings lässt es sich ebenso wie die beiden anderen Modellen mittels der Epson-Smart-Panel-App auch vom Smartphone aus steuern. Als Schnittstellen bieten alle drei MFPs neben USB noch WLAN mit Wi-Fi-Direct und Apple-Airprint-Unterstützung.
6-Farb-Fotodruck mit Nachfülltanks
Besonders hochwertige Farb- und Fotodrucke in einem Format bis zu A3+ soll der Ecotank ET-18100 liefern, den Epson ab März für 800 Euro (UVP) auf den Markt bringt. Bei ihm sind sechs Tintentanks integriert, für die Farben Fotoschwarz, Gelb, Cyan, Magenta, Hell-Cyan und Hell-Magenta. Der Resttonerbehälter ist ebenfalls austauschbar. Der Tintenvorrat soll für bis zu 2.100 Bilder im Format 10 x 15 cm ausreichen, verspricht Epson. Angaben zur Druckgeschwindigkeit macht der Hersteller noch nicht. Im Vergleich zum 50 Euro kostspieligeren Ecotank ET-8550, der ebenfalls ein A3+-Fotodrucker ist, fehlt dem ET-18100 die Scan- und Kopierfunktion – er ist ein reiner Drucker.
Vorreiter bei der Nachhaltigkeit
Für Henning Ohlsson, Geschäftsführer von Epson Deutschland und Direktor für Nachhaltigkeit bei Epson Europa, ist seine Firma mit Produkten wie den Ecotank-Druckern „Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit, geprüft mit Brief und Siegel von unabhängigen Dritten. Wir sind darüber hinaus auch Wegbereiter für die Änderung von Businessmodellen im Druckermarkt. Das betrifft sowohl den Consumer- als auch den Businessbereich“. Tintendrucker kommen mit wesentlich weniger Strom aus, als Lasergeräte mit ihrer Fixiereinheit. Daher muss hier auch nicht durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert werden, sondern es wird von vornherein weniger Strom verbraucht. Weltweit hat Epson inzwischen über 60 Millionen Ecotank-Drucker verkauft, betont Ohlsson.
Henning Ohlsson, Geschäftsführer Epson Deutschland und Direktor für Nachhaltigkeit bei Epson Europa
(Bild: Epson)
In diesem Jahr werden zudem alle Produktionsstätten und Vertriebsniederlassungen weltweit auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. In Europa ist das bereits passiert. „Das Beispiel Ökostrom zeigt meiner Meinung nach ganz deutlich, was der Unterschied zwischen Reden und Handeln ist. Es ist sicher keine Kleinigkeit, in einem Technologiekonzern unserer Größe eine solche Umstellung zu organisieren. Aber es ist machbar – und das in vergleichbar kurzer Zeit“, betont der Epson-Geschäftsführer.
Ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit soll der Ausbau von Umwelttechnologien sein. Nach dem Paperlab, einer Maschine für das Papierrecycling vor Ort in Unternehmen oder Behörden, folgt die Dry-Fiber-Technologie. Hier wird nicht Papier in einzelne Fasern zerlegt und wieder zusammengesetzt, sondern Textilien. Aus ihnen werden dann aus einem Vlies bestehende Stoffbahnen gewonnen.
Stand: 08.12.2025
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