Network Access Control im Uni-Netz

Enterasys erlaubt kontrollierten Netzwerk-Zugang

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Neben der Möglichkeit einer flexiblen Authentifizierung war die Kompatibilität zu Produkten anderer Hersteller ausschlaggebend für die Entscheidung, weiterhin auf Enterasys zu setzen. »Wir arbeiten in unserem Netzwerk auch mit vielen Produkten von Drittherstellern zusammen. Der offene, architekturbasierte Ansatz von Enterasys ermöglicht eine problemlose Zusammenarbeit mit diesen Komponenten. Unsere Infrastruktur lässt sich ohne Probleme erweitern und an die geänderten Anforderungen anpassen.«

Authentifizierung

Enterasys bietet die Möglichkeit, mehrere Benutzer oder Geräte gleichzeitig an einem Port zu authentifizieren und diesen über MUA+P (Multi User Authentication and Policy) auch unterschiedliche Rechte zuzuweisen. Die NAC-Lösung gewährleistet, dass nur gesicherte Systeme Zugang zum Netzwerk erhalten. Im Gegensatz zu anderen Zugangskontroll-Lösungen wird dafür kein so genannter Assessment-Agent benötigt, so dass nicht mehr auf jedem einzelnen PC die entsprechende Software installiert und verwaltet werden muss. »Dies ist besonders im Hochschulbereich von Vorteil, da es nicht praktikabel, sondern sogar unmöglich ist, Client-Software auf den jeweiligen persönlichen Rechnern zu installieren«, erklärt Bütikofer.

Infrastruktur

Mittlerweile sind 45 große, chassisbasierende Switches der N-Serie, 35 Switches der E-Serie und über 100 Switches der Serie Secure Stack Edge im Einsatz. Den Kern der Infrastruktur bilden drei Router des Typs Matrix X Secure Core. Dazu wurde noch das Intrusion-Detection- und Prevention-System Dragon sowie der Enterasys-Sentinel integriert. Um das drahtlose Arbeiten auf dem ganzen Campus zu ermöglichen, wurden weitere 70 Access Points der Serie Roam About Wireless in die bestehende Architektur hereingenommen.

Das gesamte Netzwerk wird mit Hilfe der Management-Suite Net-Sight einfach und zentral verwaltet. Der Einsatz der Net-Sight-Konsole und des Net-Sight-Policy-Managers verschaffen den Administratoren jetzt eine klare Übersicht und gleichzeitig eine deutlich verkürzte Reaktionszeit auf Probleme.

Fazit

Das neue Projekt wurde besonders wegen der erhöhten Benutzer- und Anschlussdichte angestrebt. Ohne Kosten und Administrationsaufwand in die Höhe zu treiben, konnte die Sicherheit insbesondere bei der Netzwerkzugangskontrolle klar verbessert werden. Während der Netzwerkbetrieb ungestört weiter lief, fügte die IT-Abteilung der Universität die Enterasys-Produkte, die das Netzwerk ergänzten, nahtlos in die bestehende Infrastruktur ein. Die Multi-User-Unterstützung per Switchport verhindert zudem, dass Geräte mit gefährlichen Services oder nicht registrierte Geräte Zugang zum Netzwerk erhalten.

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