Überarbeitetes Betriebssystem EndianOS Endian schärft das Bewusst­sein für IT- und OT-Netzwerke

Von Bernhard Lück

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Aktivitäten im Netzwerk überwachen, um die IT-Sicherheit zu verbessern: „Network Awareness“ ist eines der zentralen neuen Features, das Endian in seiner Secure Digital Platform bietet. Damit sind Anomalien erkennbar und der Aufwand für Administratoren reduziert sich.

EndianOS UTM 6.5 ist Basis für viele neue Funktionen.(Bild:  Endian)
EndianOS UTM 6.5 ist Basis für viele neue Funktionen.
(Bild: Endian)

Über die Endian Secure Digital Platform lassen sich Geräte, Maschinen und Anlagen aus dem OT-Bereich sowie aus dem IT-Bereich vernetzen, absichern und über ein zentrales Tool verwalten, so der Hersteller. Mit dem Feature „Network Awareness“ seien Administratoren jetzt in der Lage, ungewöhnlichen Datenverkehr auf einen Blick zu identifizieren und bei Bedarf zu unterbinden.

Arbeitsaufwand senken, IT-Sicherheit steigern

Endian habe sich außerdem das Ziel gesetzt, den Administratoren ihre Arbeit so einfach wie möglich zu gestalten, um wertvolle Ressourcen zu schonen. Der Datenverkehr werde deshalb in intuitiv zu erfassenden Dashboards dargestellt, die Assets dabei in Echtzeit abgebildet und in Abhängigkeit von ihrer Netzwerkaktivität sortiert. Für weitere Informationen könnten Administratoren auf die grafische Darstellung eines Geräts oder Datenflusses klicken, um detaillierte Netzwerks- und Anwendungsinformationen zu erhalten.

Da Administratoren keine Zeit haben, die Dashboards immer im Auge zu behalten, hat Endian die „Network History“ integriert. Hier werde der Datenverkehr aufgezeichnet, damit er auch nachträglich überprüft werden kann.

Unified Threat Management (UTM) mit neuen Funktionen

EndianOS ist die Basis für das neue Feature. Das Betriebssystem, ein gehärtetes Linux, auf dem sämtliche Endian-Produkte aufgebaut sind, sei komplett überarbeitet worden.

Neben der Network Awareness habe Endian mit der aktuellen Version EndianOS UTM 6.5 zahlreiche weitere Funktionen eingeführt: Mit den neuen Produkten sei es möglich, bis zu 32 Netzwerkzonen einzurichten. Damit lasse sich beispielsweise für Bereiche mit einem besonders hohen Schutzbedarf, wie Produktion oder Buchhaltung, ein anderes Schutzlevel einrichten, als für die Office-IT.

Eine Optimierung der Firewall-Funktionen sorge für ein extra Plus an Sicherheit: So ermögliche es die Geo-IP-Funktion, den Datenverkehr nach Herkunftsland zu filtern. Zeitspezifische Regeln auf Basis von Wochentagen oder Tageszeiten sollen außerdem unzulässige Zugriffe außerhalb der festgelegten Nutzungszeit unterbinden. Darüber hinaus gebe es nun eine Unterstützung für Netzwerkobjekte, um die Gruppierung von IP-Assets in logische Segmente zu erleichtern.

Mit dem Release EndianOS UTM 6.5 seien Docker-Container auf allen Endian-Lösungen einsetzbar. Damit sollen Kunden vom Potenzial des Edge-Computings, das den Betrieb von Microservices, ebenso wie von hybriden oder Remote-Anwendungen am Edge ermöglicht, profitieren können.

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