Prognose zu Cyber-Attacken von Websense

Die sieben größten Bedrohungen für die IT-Sicherheit

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Mehr staatlich geförderte Attacken

Mehr Regierungen werden laut Websense in den Cyberkrieg eintreten. Die öffentlich gewordenen Attacken animieren Nachahmer. Denn unter anderem hätten die Länder und die entsprechenden Personen problemlos Zugang zu Vorlagen aus vergangenen Angriffen wie Stuxnet, Flame und Shamoon.

Politisch motivierte Hacker erreichen nächstes Level

Die Angriffe durch so genannte Hacktivisten, politisch motivierte Hacker, waren in der Vergangenheit äußerst öffentlichkeitswirksam. Die Hacktivisten werden – weil mittlerweile auch die Unternehmen reagiert haben – ihre Methoden weiter verfeinern und dabei im Jahr 2013 das nächste Level erreichen.

Schadhafte E-Mails feiern Comeback

Gezielte und genau getimte Spear-Phishing-Attacken, vermehrte bösartige Anhänge: Schadhafte E-Mails feiern 2013 ein Comeback. Mit Methoden wie DGA (Domain Generation Algorithms), welche die Herkunft der Mails verschleiern, werden die Angreifer Websense zufolge die gängigen Schutzmaßnahmen aushebeln.

Cyberkriminelle folgen den Massen zu neuen Content-Management-Systemen und Web-Plattformen

In der Vergangenheit wurden Schwachstellen im Content-Management-System Wordpress regelmäßig für massenhafte Manipulationen genutzt. Derzeit gewinnen dem Sicherheitsanbieter zufolge andere Content-Management-Systeme und Service-Plattformen im Web an Popularität. Cyberkriminelle werden die Integrität dieser Systeme regelmäßig testen. Sie werden mit dem Ziel attackiert, Malware einzuschleusen, Nutzer zu infizieren und in Unternehmen einzudringen, um deren Daten zu stehlen. □

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