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3. Auslastung
Wer kennt Sie nicht, die Tools die es ermöglichen, die Auslastung von Komponenten (CPU, Memory, Harddisk, etc.) und Netzwerk-Verbindungen zu überwachen. Zusammen mit der Statuserkennung dürfte dies wohl der am weitesten verbreitete Ansatz sein ein Netzwerk zu überwachen.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Da mehr oder weniger jede Komponente einen SNMP-Agenten besitzt, der MIB-Informationen via SNMP an ein übergeordnetes System übermitteln kann, ist eine flächendeckende Überwachung der „Performance“ von Komponenten und Verbindungen möglich. Die Nachteile sind jedoch auch hier wieder ebenso klar. Um nur die beiden Wichtigsten zu erläutern:
Selbst wenn man weiß, wie die Performance einer Komponente ist/war, lassen die verfügbaren Werte keine Rückschlüsse auf die Qualität des bereitgestellten Dienstes aus Sicht des Anwenders zu.
Der zweite Nachteil liegt darin, dass man zwar erkennt, wenn eine Verbindung überlastet ist, jedoch einerseits keine Information über die Art der Belastung vorliegt und andererseits die Auswirkungen dieser Überlast auf die Qualität eines Dienstes nicht abschätzbar sind.
Aus den beschrieben Vor- und Nachteilen der drei Management Bereiche erkennt man, dass dies für ein Leistungsorientiertes Netzwerk Management nicht genug ist.
Natürlich haben dies einige Unternehmen der Branche ebenfalls erkannt und entwickeln bereits seit einigen Jahren Lösungen in die Richtung „Performance Management“. Einige sind dabei eher in die Richtung statistische Analyse gegangen, andere haben sich in Richtung Paket-Analyse bewegt.
Betrachtet man diese Lösungen jedoch aus operativer Sicht, bieten weder die einen noch die anderen die richtigen Informationen um einen Service permanent zu überwachen. Im Fehlerfall können so typischerweise auch nicht die richtigen Leute innerhalb einer IT Abteilung informiert geschweige denn diesen auch noch die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt werden, um das Problem zu beheben.
Wir brauchen also ein System, das die Fähigkeit hat, die beiden entscheidenden Key Performance Indikatoren (KPI) für Performance zu überwachen: Usage und Response (Lastverteilung und Antwortzeiten) – und dies nahezu in Echtzeit!
Visual Performance Manager
Visual Performance Manager von Fluke Networks ist ein solches System. Es zeichnet alle relevanten Parameter permanent auf und erstellt so ein Bild von der tatsächlichen Performance der kritischen (auch mehrschichtigen) Anwendungen aus Sicht des Anwenders.
Bei Abweichungen wird die Ursache automatisch auf die Anwendung, das Netzwerk oder die Server eingegrenzt und die Verantwortlichen informiert. Diese haben dann die Möglichkeit, die Ursache eines Problems mit nur wenigen Mausklicks darzustellen – und dies bis auf die Ebene eines einzelnen Anwenders. Sollte das Netzwerk nicht die Ursache für ein Problem sein, stehen detaillierte Transaktionsdaten zur Verfügung die von allen Gruppen zur Lösung genutzt werden können.
Abstrakt ausgedrückt heisst dies nichts anderes, als dass der Visual Performance Manager fähig ist zu erkennen, wann eine Stecknadel in irgendeinem Heuhaufen auftaucht, diese Nadel dann automatisch finden und auch noch zu sagen kann woher die Nadel kam und wer sie hineingeschmissen hat.
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