Service Oriented Network Management

Die maßgeblichen KPIs für das Netzwerk-Management 2.0

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1. Events

Events sind typischerweise Zustände auf der Komponente bzw. im Netzwerk, die durch einen Event Detektor erfasst werden.

Die Event Policy beinhaltet welche Schwellwerte einen Event überhaupt auslösen und der Event Manager ist dann dafür verantwortlich, eine entsprechende Aktion, die in der Policy vorher definiert wurde, auszuführen. Einer der Vorreiter in diesem Bereich war und ist Cisco mit seinem EEM (Embedded Event Manager).

Der Vorteil dieser Technologie liegt ganz klar darin, dass von zentraler Stelle aus sämtliche Router konfiguriert werden können und die „Alarme“ an einer zentralen Stelle wieder zusammenlaufen. Der Nachteil liegt allerdings ebenfalls sehr nahe. Erstens beschränken sich diese Events meist auf den Netzwerk Layer und zweites haben diese überhaupt keine Aussagekraft über die Auswirkungen eines Zustandes auf die Qualität der Anwendung aus Sicht des Endusers.

2. Status

Wer kennt sie nicht, die typischen Bildschirme in Rechenzentren mit den „grünen und roten Lampen“! Sehr sinnvoll, wenn es darum geht sicherzustellen, dass alle Komponenten im Netzwerk verfügbar sind. Dies bringt uns zurück zu den allseits bekannten „fünf 9en“ also 99,999% Verfügbarkeit.

Die Vorteile der Status Erkennung sind ganz klar. Sie gibt einem Administrations-Team einen sehr guten Überblick darüber ob ein Netzwerk noch „lebt“ oder nicht, und sie erlaubt eine Echtzeit-Alarmierung für den Fall dass eine Komponente, ein Interface bzw. ein Link, etc. ausfällt. Der grösste Nachteil dürfte aber wohl darin liegen, dass es für einen nicht Eingeweihten fast unmöglich zu beurteilen ist, wie schwer der „Verlust“ einer Komponente wiegt. Fällt Beispielsweise ein Server in der Produktion aus, wird dies zu einem Stillstand führen und unter Umständen Millionen kosten – oder reicht die Kapazität der redundanten Maschinen aus um die Produktion aufrecht zu erhalten?

weiter mit: 3. Auslastung

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