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Der nächste große Trend Die Entwicklung von Multicloud

Trotz der Zunahme von Multicloud-Infrastrukturen, gibt es Themen, die vor der Einführung oder Änderung zu beachten sind und oft übersehen werden. Per Sedihn, CTO bei Proact, und René Schülein, Business Unit Director Central bei Proact, beleuchten die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung.

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Laut den Experten von Proact übersteigen die Mehrwerte der Multicloud die Aufwendungen ihrer Implementierung.
Laut den Experten von Proact übersteigen die Mehrwerte der Multicloud die Aufwendungen ihrer Implementierung.
(Bild: Tawan Chaisom@Adobe Stock photo)

Die Nachfrage nach Multicloud – einer Kombination mehrerer verschiedener Bereitstellungsmodelle wie On-Premises-Infrastruktur, Private Clouds, Managed Clouds und Public Clouds in einem Unternehmen – wächst. Was steckt hinter dieser Popularität?

Multicloud ermöglicht es Unternehmen, Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit und Flexibilität zu erzielen, um den Geschäftswert zu steigern und gleichzeitig die Sicherheit und Kontrolle ihrer Daten zu gewährleisten.

„Das Wichtigste bei der Einführung unterschiedlicher Cloud-Modelle ist, den richtigen Mix zu finden", erklärt René Schülein, Business Unit Director Central bei Proact. „Entscheidend ist, dass die geeignete Plattform nicht mehr aus der klassischen Infrastruktur-Sicht gefunden wird. Vielmehr geht es um den Workload, also die Applikation."

„Die Anforderungen an Flexibilität, Sicherheit und wo auf der Welt sie genutzt werden soll, geben den Rahmen vor. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Applikation überhaupt schon „Cloud Ready" ist, also die Services der Cloud richtig genutzt werden. Das sind wichtige Fragen in Bezug auf spätere Kosten, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit in der Cloud", betont Schülein. „Natürlich ist die Checkliste recht lang, aber nur wer diese Hausaufgaben richtig gemacht hat, trifft auch die richtige Plattform-Entscheidung."

Durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie NetApp kann Proact seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die diese Faktoren berücksichtigen und die Agilität bieten, die ein Multicloud-Setup ermöglicht. Auch NetApp, einer der Kernpartner von Proact, befindet sich derzeit auf dem Weg zum Multicloud-Experten.

„Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie NetApp sind wir optimal auf die Bedürfnisse unserer Kunden im Bereich Multicloud vorbereitet", erklärt Per Sedihn, CTO bei Proact. „Da sie sich ebenfalls dafür einsetzen, Enterprise-Storage in der Cloud verfügbar zu machen, können wir gemeinsam ein Angebot bereitstellen, das es Kunden ermöglicht, maximalen Nutzen aus einer Multicloud-Infrastruktur zu ziehen."

Vor- und Nachteile der Multicloud

Trotz ihrer Beliebtheit und ihrer zahlreichen Vorteile ist die Multicloud nicht perfekt. Eine Infrastruktur, die aus mehreren Komponenten besteht, ist per Definition eine komplexere Umgebung. Dennoch erweist sich gerade diese Komplexität oft als Vorteil, da sie die Einbeziehung von IT-Fachleuten erfordert.

„Diese Art von Infrastruktur bindet die IT-Abteilungen auf eine Art und Weise ein, wie es bei der ersten Welle der Implementierung von ausschließlich Public Clouds nicht der Fall war", erklärt Sedihn. „In der Vergangenheit, als solche Lösungen unabhängig von der IT-Abteilung eingeführt wurden, gab es bei den Mitarbeitern, die Hyperscaler betreiben, eine Lücke bei den Fähigkeiten und Tools. Das bedeutete, dass Aspekte wie die Wartung oft übersehen wurden und – im schlimmsten Fall – zu Sicherheitslücken oder verschwundenen Workloads führen konnten. Mit der Einführung der Multicloud ist dies weniger der Fall, da diese Art von Infrastruktur meist lokale Komponenten umfasst, die von gut informierten Personen implementiert werden müssen. Auf diese Weise ist die zusätzliche Komplexität eindeutig lohnend.“

Da die Betriebskosten für separate Clouds höher sind, kann dies zu einem höheren Gesamtpreis für die Infrastruktur führen. Dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass der Wert für das Unternehmen die anfängliche Investition übersteigt, wenn man alle Vorteile der Lösung berücksichtigt. Die Festlegung einer bestimmten Preisspanne kann auch spontane Erweiterungen der Infrastruktur verhindern, die sich negativ auf deren Integrität auswirken könnten.

Wenn es darum geht, das zugewiesene Budget für die Einführung einer Multicloud-Lösung oder für Änderungen an der Infrastruktur einzuhalten, müssen sich viele Unternehmen die Zeit nehmen, ihre Daten zu analysieren und sich einen Überblick zu verschaffen. Dazu gehört das Datenvolumen, wie sensibel die Daten sind und die externe Gesetzgebung, die auf diese Daten angewendet werden kann. Auch hier klafft oft eine Lücke zwischen der IT- und der Geschäftskomponente eines Unternehmens, da letztere normalerweise die Daten generiert und die Informationen möglicherweise nicht an die IT weitergibt. Dennoch, so Sedihn, gibt es keinen Grund, mit der Einführung einer Multicloud-Lösung zu zögern, auch wenn ein Unternehmen nicht immer einen aktuellen Überblick über seine Daten hat.

„Die Überprüfung der Daten eines Unternehmens sollte ein iterativer Prozess sein und nicht ein einmaliger Deep-Dive, da sich die Bedürfnisse eines Unternehmens ständig ändern. Denn wenn wir sagen: 'Ihr müsst eure Daten immer so aktuell wie möglich und perfekt kategorisiert haben', tötet man damit jede Innovation. Das ist der Grund, warum es so viel Schatten-IT gibt. Das ist es, was wir anstreben müssen — ein Gleichgewicht von Innovation und Experimentieren mit Kontrolle und Sicherheit."

Wie sieht die Zukunft aus?

Während viele Unternehmen derzeit noch dabei sind, herauszufinden, welche Multicloud- Lösungen für ihre Anforderungen die richtigen sind, zeichnen sich die neuesten Entwicklungen bereits am Horizont ab.

Die moderne Anwendungsentwicklung stellt spezifische Anforderungen, und Container sind grundlegende Bausteine für viele neue Arten von Anwendungen. Proact ist dabei, seine PHC- Lösung (Proact Hybrid Cloud) um Komponenten der Containerisierung und KI-Infrastruktur zu erweitern, sodass diese Elemente bald im Rahmen des Multicloud-Angebots des Unternehmens verfügbar sind.

Auch das Edge Computing hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erfahren. Edge– die Bezeichnung für die Geräte, die Informationen sammeln, Daten verarbeiten und Entscheidungen treffen – umfasst alles von Smartwatches bis hin zu autonomen Fahrzeugen. Diese Geräte generieren Daten außerhalb des Rechenzentrums, der Private oder lokalen Clouds eines Unternehmens und sollten laut Sedihn auch Teil der Multicloud-Strategie eines Unternehmens sein.

„Analysten gehen davon aus, dass Edge Computing in Zukunft zwischen 20 und 50 % aller von einem Unternehmen generierten Daten ausmachen wird. Die Entwicklung ist rasant, und der Übergang von einem einzelnen Rechenzentrum zu Hunderttausenden von Sensoren, die sensible Daten generieren, erfordert sichere IT-Lösungen und eine Strategie zur Vorbereitung auf diesen nächsten großen Trend", so Sedihn.

Durch die exponentielle Anzahl von Möglichkeiten, in größere Datensammlungen einzudringen, entstehen durch Edge aber auch Schwachstellen. Dies wird beispielsweise durch alle IoT-Geräte ermöglicht, die mit einem zentralen Rechenzentrum verbunden sind.

Neue Entwicklungen wie diese werden die Komplexität von Multicloud in Zukunft sicherlich noch erhöhen. Doch wie bei der anfänglichen Einführung von Multicloud ist diese zusätzliche Komplexität höchstwahrscheinlich die potenziellen Nachteile im Hinblick auf den geschäftlichen Mehrwert wert.

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