E-Mail aus der Redaktion

Die Bierdeckel-Lösung für Speicherkarten-Abgaben

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Betreff: AW: Großer Streit um kleine Karten

Sehr geehrter Herr Dr. Riedl,

George Linardatos, General ­Manager Transcend Deutschland
George Linardatos, General ­Manager Transcend Deutschland
(Bild: Transcend)
es gibt in dieser Sache leider nichts Neues zu berichten. Eine Einigung vor 2016 ist eher unwahrscheinlich. Diese Situation ist für Importeure von Flash-Produkten nicht tragbar. Die Unsicherheit ist groß. Man befasst sich mit Rückstellungen und mit der Frage, in welcher Höhe Abgaben in die Preise einzuspeisen sind. Die im Bundesanzeiger veröffentlichen Tarife der ZPÜ gelten als nicht vereinbart. Ihre Angemessenheit wird auch von neutralen Marktbeobachtern kritisch in Frage gestellt. Und weshalb SDHC- oder CompactFlash-Speicherkarten in den Anwendungsbereich des Urheberrechtsgesetzes fallen sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wir haben es jetzt mit einem eng verschlungenen Gordischen Knoten zu tun. Dieser Knoten muss dringend gelöst werden, damit die sich dann ergebende Klarheit für eine Sicherheit im Markt sorgt.

Hierzu möchte ich folgenden Vorschlag zur Güte unterbreiten:

Die Urheberrechtsabgabe auf USB-Sticks und microSDHC-Karten wird auf EUR 0,20 pro Stück festgesetzt. Sie bezieht sich auf alle Speicherkapazitäten und gilt rückwirkend ab dem 01.07.2013.

Diese Lösung wäre übrigens auch auf einem Bierdeckel erklärbar.

Mit freundlichen Grüßen

George Linardatos

General Manager Transcend Deutschland

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