Absatzplus bei Igel Deutscher Thin-Client-Marktführer auf Wachstumskurs

Redakteur: Daniel Feldmaier

Der deutsche Thin-Client-Hersteller Igel trotzte der Rezession mit einem Umsatzplus im vergangenen Jahr. Zahlreiche offene Stellen hat der Hersteller aktuell zu besetzen. Denn der Trend zu Green IT und Energieeffizienz treibt Kunden zum Thin-Client-Computing.

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Igel hat seinen Thin Clients zu Jahresbeginn ein neues Outfit, neue Hardware und neue Firmware verpasst.
Igel hat seinen Thin Clients zu Jahresbeginn ein neues Outfit, neue Hardware und neue Firmware verpasst.
( Archiv: Vogel Business Media )

Weltweit lieferte Igel im Jahr 2008 21,4 Prozent mehr Geräte aus als im Vorjahr. Die heimische Marktführung festigte das Unternehmen mit Hauptsitz in Bremen durch ein Absatzplus von 26,7 Prozent. »Viele Unternehmen nutzen gerade jetzt das hohe Einsparpotenzial des Thin Client Computing«, so Dr. Frank Lampe, Marketing Manager EMEA bei Igel. Seine Innovationskraft stellte Igel Ende Januar mit der Vorstellung einer neuen Produktgeneration unter Beweis.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei der reine Partnervertrieb, den Igel unablässig ausbaut. »In diesem Jahr kam Frankreich hinzu, das laut IDC den drittgrößten Thin-Client-Markt in Europa stellt, nach Großbritannien und Deutschland«, berichtet Frank Lampe. Inzwischen zählt das weltweite Vertriebsnetz rund 700 Partner. Allein in Deutschland sind es 320 zertifizierte Partner.

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Dieser Beitrag stammt aus der Mutmacher-Ausgabe von IT-BUSINESS (5/2009 vom 2.3.2009, zur CeBIT 2009). (Archiv: Vogel Business Media)

Die Erfolgsgeschichte von Igel beginnt 1989. Von fünf Mitarbeitern ist der Thin-Client-Hersteller seither auf rund 110 Mitarbeiter angewachsen. Während andere IT-Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, setzt Igel bewusst auf den Standort Deutschland. »Aktuell haben wir 20 Stellen ausgeschrieben«, betont Lampe. »Insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Entwicklung suchen wir nach Verstärkung.« (siehe Kasten)

Als spezialisierter IT-Anbieter beweist Igel, dass auch ein mittelständisches IT-Unternehmen aus Deutschland weltweit konkurrenzfähig sein kann. »Da heute jeder Euro dreimal umgedreht wird, gehen die Investitionen oft in Richtung Thin Clients«, erläuterte Florian Spatz, Product Marketing Manager bei Igel und erklärte allen Unkenrufen zum Trotz: »Wir freuen uns auf die CeBIT

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