Microshard-Technologie von Shardsecure Datenschutz durch Datenschnipsel

Von Ira Zahorsky

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Microshard-Technologie nennt Shardsecure die patentierte Lösung, die Kunden- und Mitarbeiterdaten effektiv vor dem Zugriff nicht autorisierter Personen schützen soll. Was dahinter steckt, erklärt Pascal Cronauer, Head of Sales EMEA bei Shardsecure.

Die Microshard-Technologie von Shardsecure zerlegt Daten in einzelne Bytes, mixt und verteilt sie, um den Datenschutz zu gewährleisten.(Bild:  Xaver Klaussner - stock.adobe.com)
Die Microshard-Technologie von Shardsecure zerlegt Daten in einzelne Bytes, mixt und verteilt sie, um den Datenschutz zu gewährleisten.
(Bild: Xaver Klaussner - stock.adobe.com)

Datenschutz ist für Unternehmen aufwändig. Zudem behindern die DSGVO oder branchenspezifische Regularien wie die KRITIS-Verordnung des BSI oder die Telematikinfrastruktur die unternehmerische Flexibilität und Agilität. Sollen personenbezogene Daten in die Cloud, wird es datenschutzrechtlich noch komplizierter – vor allem, wenn die Cloud Server nicht in DSGVO-konformen Ländern stehen.

So funktioniert das Microshard-Verfahren von Shardsecure.(Bild:  Shardsecure)
So funktioniert das Microshard-Verfahren von Shardsecure.
(Bild: Shardsecure)

Dieses Dilemma will Shardsecure mit der Microshard-Technologie lösen. Das Prinzip funktioniert nach dem Motto „Shred – Mix – Distribute“. Die Daten werden dabei in einstellige Bytes „geschreddert“, beschreibt Pascal Cronauer, Head of Sales EMEA bei Shardsecure, das Verfahren. Anschließend werden die so genannten Microshards vermischt und auch verdoppelt. Schließlich werden sie an verschiedenen Standorten – in der Cloud oder vor Ort – gespeichert. Da die Standorte weder verbunden noch bekannt sind, sind die einzelnen Puzzleteile für einen potenziellen Angreifer schwer zu finden. Autorisierte Personen können aber innerhalb von Sekunden wieder auf die Daten zugreifen, verspricht Shardsecure.

Die Technologie bietet auch Vorteile gegenüber Verschlüsselungstechnologien, da sie das Thema Schlüsselverwaltung eliminiert. Der Entwicklungsstatus von Applikationsentwicklern soll per „trust by design“ sicher gespeichert werden. So können sie sich ausschließlich auf das Schreiben und Lesen der Daten konzentrieren.

Zielgruppe und Vertrieb

Pascal Cronauer, Head of Sales in EMEA bei ShardSecure (Bild:  ShardSecure)
Pascal Cronauer, Head of Sales in EMEA bei ShardSecure
(Bild: ShardSecure)

Als Zielgruppe für die Lösung sieht Cronauer den gehobenen Mittelstand, vorrangig in der Finanzbranche sowie im Healthcare- und Automotive-Bereich. Der Vertrieb soll zu 100 Prozent über den Channel erfolgen. Dazu hat der Anbieter bereits das Systemhaus Anykey an Bord, in Österreich die Unternehmensberatung KPMG, die dort auch als Reseller tätig sein darf, sowie in der Schweiz Serrec und VBT Europe. Außerdem ist Cronauer im Gespräch mit weiteren Service Providern und Systemhäusern. Gesucht werden auch kleinere agile Fachhandelspartner, die sich mit den Themen Cloud Security, Compliance (DSGVO, Schrems II, etc.) auskennen. Auch die Planung einer Zusammenarbeit mit Distributoren steht auf der Agenda des Managers.

Shardsecure hat bereits ein Partnerprogramm mit den zwei Leveln Authorized und Premier. Laut Cronauer werden neue Partner in den ersten POCs und POVs ohne Gegenleistung unterstützt, um die Kundenzufriedenheit zu maximieren. Außerdem gibt es eine Partner-Plattform mit umfangreichen Materialien zur Unterstützung, beispielsweise:

  • Deal und lead registration im Partner Portal
  • Sales Präsentationen
  • Marketing E-Mail Templates
  • Co-branded data sheets and assets
  • Sales und Technische Online-Trainings
  • Partner-Bonus-Programme
  • Account Mapping
  • Support für Call out Days

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