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IT-Trends 2018 Das Ende der Hardware

| Autor: Sarah Böttcher

Frank Mild, Director Central Europe bei Avi Networks, sieht das IT-Jahr 2018 im Zeichen der Hybrid Cloud. Im Zuge des Bedeutungszuwachses der hybriden Cloud, prognostiziert Mild das Ende der Hardware.

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Frank Mild, Director Central Europe bei Avi Networks
Frank Mild, Director Central Europe bei Avi Networks
(Bild: Avi Networks)

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2018 entscheidend prägen?

Mild: Viele Unternehmen nutzen eigene Rechenzentren und die Cloud. Aber: Ihre Applikationen laufen jeweils unabhängig voneinander, ohne Portabilitätsmöglichkeiten. Echte Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen zeichnen sich hingegen durch Homogenität aus. Applikationen können flexibel hin- und hergeschoben werden – das bedeutet eine nahtlose Nutzung und verhindert Vendor-Lock-in. 2018 werden viele Unternehmen hybride oder multiple Cloud-Umgebungen mit beispielsweise AWS und/oder Azure betreiben und damit maximalen wirtschaftlichen Nutzen erzielen. 2018 steht also im Zeichen der hybriden Cloud!

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2018 scheitern?

Mild: Hardware stirbt aus. Appliances sind teuer, komplex und bringen meist nicht einmal die erhoffte Leistungsfähigkeit und Flexibilität. Die wichtigsten IT-Trends wie Cloud und Container sind Software-getrieben. 2018 werden Hardware-basierte Application Delivery Controller und Web Application Firewalls in Rente geschickt, Software-Lösungen sind einfach performanter und laufen sogar auf x86-Hardware oder White-Box-Rechnern. In den nächsten Jahren verabschieden sich dann alle weiteren Hardware-Appliances – darunter Firewalls, Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systeme.

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Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin