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10.06.2021

Neue Technologie: Crimpzangen mit QS-Torque überwachen

CAQ-Software nimmt weiteres Fügeverfahren in sein Portfolio auf und sorgt für mehr Sicherheit und Transparenz in der Produktion. Dauerhafte Abrufbarkeit von Daten bietet Schutz im Produkthaftungsfall.

Bisher beschränkte sich das Anwendungsfeld von QS-Torque vor allem auf den Bereich der Schraubtechnik. Zur Maschinen- und Prozessüberwachung sammelt die Software deren Daten und wertet diese automatisch aus. Nun wurde das Portfolio erweitert. Neben der Überwachung von Schraub- und Nietvorgängen wird nun auch Crimpen erfasst. Crimpen ist ein Fügeverfahren, das zwei Komponenten durch plastische Verformung miteinander verbindet, etwa durch Quetschen oder Bördeln.


Bis dato werden zur Maschinenüberwachung die Daten der Prüfbankhersteller Atlas Copco, Kistler, SCS und Stahlwille erfasst. Im Bereich der Prozessüberwachung sind die Messmittelhersteller Atlas Copco, Gedore, GWK, Kistler und SCS anbindbar. Nietmutternsetzgeräte und Nietpistolen lassen sich mit der Software ebenso überwachen.

 

Neu hinzugekommen sind nun Crimpzangen, mit denen O-Klemmen an Schläuchen befestigt werden, etwa auf dem Gebiet der Abgas-, Hochdruck- oder Airbagsysteme. Schließkraft und Abstände werden bei den Crimpvorgängen in ein Monitoringsystem überführt. Die mit Sollwerten eingestellten Crimpzangen werden mit dem Messgerät Oetiker CAL01 geprüft. Die Ist-Werte werden durchgängig in QS-Torque dokumentiert. Dieser Vorgang überwacht, ob verlässlich reproduzierbare Werte erzeugt werden. Zudem trägt er zu einer hohen Qualität der Endprodukte bei und bietet darüber hinaus Sicherheit im Haftungsfall.