Finanziell gestärkte Connexta Gruppe Connexta: Der IT-Champion für den Mittelstand

Von Margrit Lingner 3 min Lesedauer

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Mit einem neuen Investor im Rücken will die Connexta Gruppe weiter wachsen, um zum IT-Champion des Mittelstands zu werden. Dabei setzt die Gruppe auf weitere Übernahmen, Synergien, Managed Services und Künstliche Intelligenz.

Das Führungsteam von Connexta, Christian Schaub (M&A), Jens Stief (CEO) und Andreas Wagner (CFO, v.l.), ist überzeugt, dass sie mit Fremman als Investor weiter wachsen werden.(Bild:  Connexta)
Das Führungsteam von Connexta, Christian Schaub (M&A), Jens Stief (CEO) und Andreas Wagner (CFO, v.l.), ist überzeugt, dass sie mit Fremman als Investor weiter wachsen werden.
(Bild: Connexta)

Mit Fremman Capital hat die Connexta Gruppe seit Anfang Dezember 2023 einen neuen Eigentümer. Und damit läutet der auf Cloud, Cybersecurity, Managed Services und Modern Workplace fokussierte IT-Dienstleister die nächste Wachstumsphase ein, wie Jens Stief, CEO von Connexta, erklärt. Dabei bleibe der Fokus darauf, „den deutschen Mittelstand vollumfänglich mit IT zu bedienen“, fügt Stief hinzu. Connexta hält also mit dem neuen Investor im Rücken durchaus an der ursprünglichen Strategie fest, weiterhin erfolgreich zu wachsen. Dabei geht es auch um anorganisches Wachstum mit weiteren Akquisitionen. Schließlich ist die System­hausgruppe seit der Gründung 2019 inzwischen an 12 Standorten in Deutschland aktiv. Der Um­satz hat sich dabei auf 120 Millionen Euro im vergangenen Jahr (2019: 13 Mio. Euro) erhöht. Interessant für die Gruppe sind „vitale Unternehmer, die in der Stärke der Gemeinschaft ihr Geschäft, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden weiterführen wollen“, wie der Connexta-Chef erläutert. Dabei hält der Verbund auch weiterhin an dem dezentralen Ansatz fest. Neu hinzu gekommene Systemhäuser agieren eigenständig in ihrer Region oder mit ihrem Knowhow und profitieren von der Zusammenarbeit in der Gruppe.

Wachstum durch Akquisitionen

Durch Zukäufe auf weiteres Wachstum zu setzen, passt zur Anlagestrategie von ­Fremman. Hat sich doch der Investor auf die Fahnen geschrieben, Unternehmen bei ihren Plänen zu unterstützen und zu fördern. Das manifestiert sich nicht zuletzt im Namen des Anlegers. „Fremman“ ist ein altenglisches Wort und bedeutet nichts anderes als „unterstützen“ oder „gemeinsam erreichen“. So ist Dr. Mirko Meyer-Schoenherr, Gründungspartner von Fremman Capital, der Ansicht, dass „Connexta aufgrund der Marktattraktivität, der Qualität und der Fähigkeit, in einem fragmentierten Umfeld zu wachsen, ideal zu unserer Anlagestrategie“ passt.

Mit der Kapitalausstattung von Fremman sieht sich Connexta nicht nur in der Lage, weitere Akquisitionen zu tätigen. Vielmehr könne die Gruppe zusätzliche Professionalisierungsschritte durchführen, um die gesamte Gruppe nach vorne zu bringen. Damit will Stief dem erklärten Ziel näherkommen, der IT-Champion des Mittelstands zu werden.

Kunden besser und umfangreicher bedienen

Im Vordergrund steht dabei, Kunden besser und umfangreicher zu bedienen. Erreicht werden soll das unter anderem durch ein End-to-End-Gruppenportfolio, bekräftigt der Connexta-CEO. Im Bereich Managed Services zum Beispiel sollten Lösungen möglichst an zentralen Stellen entwickelt werden. Und zwar genau an den Standorten, an denen die entsprechenden Kernkompetenzen gebündelt sind. Ein so entstandener standardisierter Service könne anschließend von anderen Systemhäusern der Gruppe an die Endkunden gebracht werden. Sie kennen ihre Kunden und deren Bedürfnisse und müssen möglicher­weise kleinere Konfektionierung vornehmen. Auch kleinere regional tätige IT-Dienstleister sind so in der Lage, eine gewisse Breite und Tiefe bei ihren Services liefern zu können.

Das ambitionierte Wachstumsziel, IT-­Champion für den deutschen Mittelstand zu werden, umfasst auch den Bereich Künstliche Intelligenz. So ist Jens Stief der Überzeugung, dass gerade mittelständische Kunden einen hohen Bedarf haben, ihre Produktivität durch KI zu steigern. Bei Connexta gibt es laut Stief ein Team, dass den Einsatz von KI etwa im, beim Monitoring prüft und forciert. Bei der Generierung von Angeboten oder Dokumenten sei KI heute schon eine Hilfe, ebenso wie bei der Softwareprogrammierung.

Zudem wolle Connexta Mittelständlern die nötige Infrastruktur bereitstellen. Auch und gerade dann, wenn zum Beispiel Produktionsunternehmen KI verwenden wollen, um etwa Produkte zu verbessern oder die Produktion zu automatisieren. Dabei müssen IT-Dienstleister die Sorgen der Kunden ernstnehmen, ist Stief überzeugt.

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