Die Cloud Native Conference der Vogel IT-Akademie am 28. Mai in Frankfurt am Main steht vor der Tür. Drei Experten geben einen Vorgeschmack und reißen wichtige Themen an, die die Cloud-Branche aktuell beschäftigen.
Auch die letzten Jahre zog die Cloud Native Conference zahlreiche Speaker und Cloud-Experten in die Rheinmetropole. Die Vogel IT-Akademie wartet darauf, die Pforten der beliebten Veranstaltung am 28. Mai 2025 öffnen zu dürfen.
(Bild: Manuel Emme Fotografie / Vogel IT-Akademie)
GenAI, Automatisierung, Cloud-Native-Architekturen, IT-Sicherheit und Regulatorik sowie Real FinOps beziehungsweise Kostenmanagement sind nicht nur brisante Kernthemen in der Cloud-(Native)-Branche aktuell, sondern auch die Schwerpunkte der Cloud Native Conference 2025, die in Kürze stattfindet. Entscheider haben derzeit so einiges auf ihrer To-Do-Liste. Ein Austausch auf der Veranstaltung kann Klarheit ins Gedankenchaos bringen, Gleichgesinnte miteinander vernetzen und neue Lösungsansätze für den Business-Alltag entwickeln.
Auf der diesjährigen Cloud Native Conference bietet sich die Gelegenheit, die Kernthemen der Branche zu diskutieren und auch den tatsächlichen Reifegrad von Cloud-Native in deutschen Unternehmen kritisch zu beleuchten. Während die Konferenz entscheidende Hilfestellungen und Vernetzungsmöglichkeiten bietet, betont Cloud-Analyst Maximilian Hille von Cloudflight dass der Fokus vermehrt auf konkrete Handlungsschritte gelegt werden muss, anstatt in endlosen Diskussionen über Rahmenbedingungen zu verharren.
Der Reifegrad von Cloud-Native sollte in deutschen Unternehmen eigentlich recht hoch sein. „Viele Unternehmen haben sich den Begriff unlängst zu eigen gemacht, wenn sie über ihre IT-Landschaften sprechen. Doch noch immer sind Unternehmen mehr damit beschäftigt, die Rahmenbedingungen zu diskutieren und auf strategischer Ebene zu planen, als konkret ins Handeln zu kommen“, sagt Hille dazu.
Jetzt stehen sie endgültig vor einem Spannungsfeld. Denn die Diskussion um US-amerikanische Technologie-Anbieter zwingt die Unternehmen zur Ausarbeitung eines Plan B – „den sie gegebenenfalls nie umsetzen müssen, aber besser einmal berücksichtigen sollten“, so Hille. Auf der anderen Seite stehen ihm nach Technologien bereit, die hinsichtlich Automatisierung und einem stabilen IT-Betrieb ihresgleichen suchen. Unternehmen sollten daher genauer werden, wenn sie über Cloud-Native diskutieren. Es stehen die zentralen Fragen im Raum:
Was davon brauchen sie,
aus welchem Grund brauchen sie es und
was davon brauchen sie vielleicht auch nicht?
Unternehmensspezifische Strategien für effektive Vernetzung
Cloud-Native soll Standards bringen. Das sei technisch und organisatorisch für eine zunehmende Vernetzung, auch der lokalen Wirtschaft, relevant. Ebenso müssten Umsetzungsstrategien sehr unternehmensspezifisch sein. Hille erläutert hierzu: „Es braucht vor allem die technisch versierten Umsetzer, die mit den richtigen Handlungsvollmachten ausgestattet sind, um endlich Ergebnisse zu liefern. Denn ein Migrationsgrad von unter 50 Prozent der Workloads in die Cloud ist nicht fortschrittlich.“
Um die Cloud-Migration erfolgreich voranzutreiben und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, ist nicht nur die Präsenz technisch versierter Umsetzer notwendig, sondern auch eine fundierte Auseinandersetzung mit den Sicherheitsaspekten. Hier knüpft Sascha Lewandowski von LGT Capital Partners mit seinem Fachwissen an und zeigt auf der Cloud Native Conference praxisnah, wie Next-Gen-Security-Maßnahmen und Cloud Native Firewalls effektiv implementiert werden können, um den technologischen Fortschritt sicher zu gestalten.
Der Cloud-Architekt erklärt: „Ich werde unsere eigenen Erfahrungen mit den Herstelleranforderungen der Cloud-Anbieter in meinen Vortrag mit einfließen lassen und zwischen fünf Bereichen unterscheiden.“ Zunächst sollen verschiedene Wissensbereiche wie Security Groups, vNet, vWAN und Netzwerkstruktur behandelt werden. Anschließend soll anhand eines fehlerhaften Beispiels in der Azure Cloud gezeigt werden, um welche Fehler es sich handelt und wie man sie erkennt. „Fehler sind unvermeidlich, aber es ist entscheidend, sie zu identifizieren und zu korrigieren“, sagt Cloud-Lösungsfinder Lewandowski hierzu. Im weiteren Verlauf soll dann eine korrekte Implementierung detailliert erläutert werden, die sowohl die Vorgaben von Microsoft erfüllt und im Vergleich zum fehlerhaften Beispiel sicherer sein soll.
Kostenfrei zur Cloud Native Conference 2025
Am 28. Mai richtet die Cloud Native Conference 2025 das Spotlight auf Best Practices, die zum Nachahmen einladen. Der Fokus liegt dabei neben technischen Deep Dives auch auf der strategischen Integration von KI, Sicherheitslösungen und effizienten FinOps-Praktiken in Cloud-native Architekturen.
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Welche Rolle Cloud-Umsetzungsstrategien im ganz normalen Alltag, etwa beim Einkaufen im Supermarkt, spielen, soll anhand der „Aldi.Cloud“ aufgezeigt werden. Tim Urlaub, Technical Lead, Kubernetes Cloud Platform Engineering bei Aldi DX, wird als Redner zu Gast auf der Cloud Native Conference sein. Er wird den Schwerpunkt Plattform-Engineering aufgreifen.
„Platform Engineering ist nach wie vor in aller Munde. Die meisten Terraform-Nutzer entwickeln vermeintlich direkt eine Plattform. Aber woher weiß ich, dass ich meine Plattform in die richtige Richtung entwickle?“, erläutert Urlaub vorab im Interview. In diesem Bezug sollten sich Ingenieure folgende Fragen stellen:
Stand: 08.12.2025
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Woher weiß ich, dass ich die richtigen Fähigkeiten und Rollen in meinem Team habe? Wie messe ich die Qualität meiner Plattform?
Was ist wirklich wichtig, um den Nutzern meiner Plattform den größtmöglichen Mehrwert zu bieten?
In seinem Vortrag wird er seine Erfahrungen bei der Entwicklung eines maßgeschneiderten Platform Engineering Maturity Models für die Aldi.Cloud-Produktlandschaft teilen. „Ich zeige, wie mein Team und ich durch methodische Ansätze und eine Interpretation des CNCF Platform Engineering Maturity Models messbare Fortschritte erzielen wollen“, verrät Urlaub abschließend.
Am 28. Mai richtet die Cloud Native Conference 2025 das Spotlight auf Best Practices, die zum Nachahmen einladen. Der Fokus liegt dabei neben technischen Deep Dives auch auf der strategischen Integration von KI, Sicherheitslösungen und effizienten FinOps-Praktiken in Cloud-native Architekturen.
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