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ITB: RFID-Chips in Turnschuhen für den New-York-Marathon dürften aber schon ein Extrem-Beispiel sein. Haben Sie auch ein Beispiel parat, das näher am Tagesgeschäft eines „normalen“ Software-Hauses ist?
Schreiner: Es gibt natürlich auch viele weniger spektakuläre Beispiele. Auf unserem Marktplatz Salesforce appexchange werden derzeit über 1.600 Apps vermarktet, und wir haben in Deutschland ein Team, das sich nur um die Betreuung der ISVs kümmert. Nehmen Sie als Beispiel die Firma Propertybase aus München, die gerade eine Immobilienmaklerlösung auf Basis unserer Plattform Force.com erstellt hat, mit der inzwischen viele Makler arbeiten.
Die Lösung deckt das gesamte Lifecycle eines Maklers ab, vom Posten eines Objektes in verschiedenen Netzwerken, wie Immoscout, über das Reporting bis hin zum Geschäftsabschluss.
ITB: Salesforce.com hat vor kurzem „Salesforce Communities“ vorgestellt. Würden Sie bitte kurz skizzieren, was man sich darunter vorstellen kann?
Schreiner: Da fangen wir am besten bei „Salesforce Chatter“ an – das kann man sich vorstellen wie ein Facebook für die Mitarbeiter einer Firma, bei dem die Daten im Unternehmen bleiben. Seit es Chatter gibt und von unseren Kunden genutzt wird, hat sich gezeigt, dass Unternehmen auch den Bedarf haben, sich mit Externen, also mit ihren Kunden, Partnern oder einer Fan-Community auszutauschen.
Salesforce Community ist sozusagen die nächste, nach außen gerichtete Ausbaustufe von Chatter. Hier können sie ihre eigene Community bauen und steuern, welcher Content für wen verfügbar ist. Damit sind wir wieder bei einer der angesprochenen Fragen, die sich der Channel stellen sollte: Wie gehe ich in einer vernetzten Welt mit einer Community um? Mit Salesforce Community stellen wir Antworten für solche Fragen zur Verfügung.
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