Nvidia öffnet „Spectrum-X“ Cisco und Nvidia für KI-optimierte Netzwerke in Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Cisco 2 min Lesedauer

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Cisco und Nvidia arbeiten an einer stärkeren Integration ihrer Netzwerktechnologien, um den Ausbau KI-optimierter Netzwerke in Rechenzentren zu beschleunigen. „Cisco Silicon One“ wird erstmals in „Nvidia Spectrum-X“ eingesetzt werden können, während Cisco seine Software für Nvidia-Hardware anpasst.

Cisco und Nvidia wollen ihre Netzwerkhardware und -Software interoperabler machen, um Unternehmen den Aufbau eigener KI-Infrastrukturen zu erleichtern.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Cisco und Nvidia wollen ihre Netzwerkhardware und -Software interoperabler machen, um Unternehmen den Aufbau eigener KI-Infrastrukturen zu erleichtern.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Die Hardwarehersteller Cisco und Nvidia erweitern ihre 2024 angekündigte Kooperation: Die Netzwerkportfolios der Hersteller sollen interoperabler werden. Unternehmen sollen so von einer standardisierten Netzwerkarchitektur für KI-Lasten profitieren können.

Nvidia und Cisco positionieren sich damit als Pioniere „des nächsten Frontiers der KI-Innovation“. Denn laut Jeetu Patel, VEP bei Cisco, soll neben Chips, Rechenkraft und KI-Modellen „das Netzwerk der Schlüssel zur erfolgreichen Skalierung von KI im Unternehmen werden“.

„Silicon One“-Chips als Teil von „Spectrum-X“

Konkret sollen die auf Hochleistungsnetzwerke ausgelegten „Silicon One“-Chips von Cisco als Teil der KI-optimierten Ethernet-Netzwerkarchitektur „Spectrum-X“ von Nvidia genutzt werden können. Erstmals wird Nvidia so einen Partner-Siliziumchip als Teil von Spectrum-X unterstützen. Zur Jahresmitte 2025 will Cisco entsprechend optimierte Silizium-Switches verfügbar machen.

Im Zusammenspiel mit den serverseitigen Netzwerkbeschleunigern (den „SuperNICs“) von Nvidia soll so eine effiziente Steuerung auch großer KI-Datenströme ermöglicht werden. Kunden sollen so die Möglichkeit erhalten, innerhalb der Spectrum-X-Architektur sowohl auf „Cisco Silicon One“ als auch auf Nvidia-eigene Switch-Chips zu setzen. Davon verspricht sich Nvidia, die eigene „aufgeladene“ und KI-optimierte Netzwerkarchitektur mit den „Unternehmensplattformen und der globalen Reichweite“ von Cisco zu verbinden.

Cisco optimiert Software für Nvidia-Netzwerkplattform

Auf der anderen Seite wird Cisco das Betriebssystem „NX-OS“ und die Steuerungsplattform „Nexus Dashboard“ für die Verwaltung von Cisco- und Nvidia-Netzwerkkomponenten in Spectrum-X-Umgebungen auslegen. Beide Unternehmen werden auch bei der Erstellung gemeinsamer Referenzarchitekturen für KI-optimierte Netzwerke zusammenarbeiten.

Dadurch sollen Kunden eine gemeinsame und für KI-Lasten optimierte Architektur für die externe Kommunikation wie für interne Rechenzentrumsprozesse einsetzen können. Vor allem in hybride und Multicloud-Umgebungen soll der Verwaltungsaufwand erheblich sinken. Cisco verspricht also, Unternehmen einen Teil des „immensen Druck[s] zur schnellen und effektiven KI-Einführung“ abzunehmen.

Nicht nur „as a service”

Die Kooperation soll den Zugriff auf Vorteile beider Anbieter erleichtern, auf adaptives Routing, Telemetrie, Überlastungskontrolle und geringe Latenzen der Spectrum-X-Plattform von Nvidia einerseits und andererseits auf das breite Netzwerk- und Sicherheitsangebot von Cisco mitsamt der Plattform für Daten-und Sicherheitsanalysen „Splunk“.

Die Partner bieten Kunden damit die Möglichkeit, mit der geballten Rechenzentrumskompetenz von Cisco und der KI-Expertise von Nvidia eigenständig KI-Infrastrukturen aufbauen zu können, ohne ausschließlich auf Cloud-Dienste oder „as-a-service“-Angebote von Hyperscalern angewiesen sein zu müssen. Laut Patel von Cisco investieren beide Unternehmen zudem in gemeinsame Innovationsprojekte, um Datenverkehrssteuerung und Lastenverteilung zu optimieren.

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