Modern Workplace Cisco-Lösungen für die hybride Arbeitswelt

Von Ann-Marie Struck

Homeoffice oder Büro? Zukünftig werden Arbeitnehmer mit „beides“ antworten. Doch die hybride Arbeitswelt benötigt ein stabiles Netzwerk. Cisco hat in einem globalen Launch neue Lösungen dafür vorgestellt. Wir geben einen Überblick.

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Grundlage für den modernen Arbeitsplatz ist das Netzwerk.
Grundlage für den modernen Arbeitsplatz ist das Netzwerk.
(Bild: photoopus - stock.adobe.com)

„Hybrid Work funktioniert nicht ohne das Netzwerk“, postuliert Todd Nightingale, Executive Vice President und General Manager, Enterprise Networking and Cloud bei Cisco. Für Cisco bedeutet „Hybrid Work“ mehr als eine geografisch verteilte Belegschaft zu ermöglichen. Vielmehr gehe es darum, die eigenen Prozesse in Echtzeit anzupassen – und das wiederum benötigt ein stabiles, leistungsfähiges und sicheres Netzwerk. Dabei werden insbesondere Trends der drahtlosen Vernetzung wie WiFi 6E und Private 5G sowie IoT- und OT-Geräte, die Arbeitsbereiche überwachen und anpassen, immer wichtiger.

In einem globalen Launch hat der US-amerikanische Netzwerkausrüster Lösungen für hybride Arbeitsmodelle vorgestellt:

1. WiFi 6E für den Büro-Campus

Durch WiFi 6E soll die kabelgebundene Leistung mit Gigabit-Geschwindigkeit und höherem Durchsatz ermöglicht werden. Dafür hat Cisco zwei High-End 6E Access Points präsentiert: Catalyst 9136 und Meraki MR57. Zudem können darüber IoT-Geräte über USB, Thread und BLE verbunden werden. Des Weiteren sollen sie auch bandbreitenintensive Anwendungen mit geringer Latenz wie AR, VR, Streaming-Video und holografische Darstellungen unterstützen.

Der Catalyst 9136 ist ein High-End WiFi 6E Access Point.
Der Catalyst 9136 ist ein High-End WiFi 6E Access Point.
(Bild: Cisco)

  • Catalyst 9136: Der Access Point (AP) wurde speziell für die Anforderungen von großen Unternehmen konzipiert. Mithilfe einer softwaredefinierten Radio Resource Management (RRM)-Funktion optimiert der Access Point die WiFi-Leistung, indem WiFi 6E-Geräte automatisch auf das 6-GHz-Band geleitet werden, wodurch 2,4- und 5-GHz-Bänder beispielsweise für IoT- und Legacy-Geräte freigegeben werden. Zudem verfügt der Catalyst 9136 über eingebaute Umgebungssensoren, die Temperatur, Luftqualität und Luftfeuchtigkeit messen. Neben den Umgebungsdaten soll der AP auch die Einschränkung eines Overlay-Netzwerks vermeiden. Des Weiteren passt er seinen Stromverbrauch automatisch an die aktuelle Auslastung an.
  • Der Meraki MR57 wurde für den Einsatz in Büros, Schulen, Krankenhäusern, Einzelhandelsgeschäften und Hotels entwickelt und bietet neben einem hohen Durchsatz, WPA3-Sicherheit sowie ein skalierbares Cloud-basiertes Management. Durch ein flexibles Tri-Band-Funkgerät, das im 2,4 / 5 / 5-GHz- oder 2,4 / 5 / 6-GHz-Modus betrieben werden kann, unterstützt der MR57 Netzwerkteams dabei, die Kontrolle über ihr drahtloses Netzwerk zu behalten und skaliert die Kapazität intelligent.

Auch die Cisco-Tochtermarke Meraki bringt mit dem MR57 einen High-End WiFi 6E Access Point auf den Markt.
Auch die Cisco-Tochtermarke Meraki bringt mit dem MR57 einen High-End WiFi 6E Access Point auf den Markt.
(Bild: Cisco)

2. Privates 5G für die Büroumgebung

WiFi 6 oder 5G? Diese Frage beantwortete Greg Dorai, Vice President of Product Management, Secure Access Group bei Cisco mit einem „und“. Für ihn sei es keine Entweder-Oder-Frage. Weswegen Cisco gemeinsam mit Service Providern und Partnern mit Private 5G Managed Service einen Cloud- Dienst bereitstellt, der WiFi ergänzen soll, um physische Operationen wie Smart Building OT und industrielles IoT mit Kern-IT-Systemen, Analysen und Automatisierung zu verbinden. Das steigere Effizienz und Produktivität.

3. Neuer Chip und Switches

Außerdem erweitert Cisco die Catalyst-Reihe um die 9000X Switches. Die Serie stellt ein leistungsstarkes Backbone bereit. Die Catalyst 9000X Switches sollen die nötige Geschwindigkeit, Bandbreite und Skalierung für den 100G / 400G-Netzwerkzugang besitzen. Dies biete für Zweigstellen Zero Trust Security sowie hohe Energieeffizienz.

Die Catalyst 9000X-Modelle wurden mit dem Chip „Cisco Silicon One“ ausgestattet.
Die Catalyst 9000X-Modelle wurden mit dem Chip „Cisco Silicon One“ ausgestattet.
(Bild: Cisco)

Darüber hinaus führt Cisco Silicon One in das Catalyst Switching Portfolio ein. Der Chip, der ursprünglich in hochskalierten Web- und Service-Provider-Netzwerken eingesetzt wurde, unterstützt nun auch Unternehmensnetzwerke. Die neuen Catalyst 9500X- und 9600X-Switches basieren auf Cisco Silicon One Q200.

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