Von der eMail bis zur Videokonferenz Chancen und Risiken der eCollaboration

Redakteur: Sarah Gandorfer

Teamarbeit wird immer wichtiger und das auch über geografische Grenzen hinweg. Hier kommt eCollaboration mit all ihren Möglichkeiten ins Spiel. Das bringt Vorteile, birgt jedoch auch Risiken.

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Teamarbeit gehört heute selbstverständlich zu unserem Arbeitsalltag. Oft verbindet sie Menschen aus unterschiedlichen Fachgebieten und geografischen Regionen. Gut organisiert kann diese Diversität sich positiv auswirken, indem bahnbrechende Ideen entstehen. Gibt es jedoch keine Regeln, artet das Ganze schnell in Chaos aus.

Die vernetzte elektronische Zusammenarbeit – also eCollaboration – soll die einzelnen Teammitglieder koordinieren und die Qualität der Beiträge unterstützen. Wirklich neu ist die Idee, die hinter dem Schlagwort steht, nicht, sondern eher eine Erweiterung des Groupeware-Gedankens. Die verschiedenen Methoden sollen schließlich alles in allem zu einem möglichst effizienten Enterprise-Content-Management (ECM) führen.

Gleichzeitig oder versetzt

Pauschal lässt sich eCollaboration in zeitversetzte asynchrone und synchrone Kommunikation unterteilen. Zu den asynchronen Anwendungen gehören beispielsweise eMails. Kennzeichen der synchronen Kommunikation ist der »Live-Charakter«. Hierzu zählen Chat oder Online-Videokonferenzen. Konferenz-Software wie Netviewer und Web-Ex ermöglichen die Organisation und Durchführung von Web-Meetings. Die zugegebenermaßen nicht ganz billige Krönung unter den Video-Konferenz-Lösungen hält Netzwerk-Ausrüster Cisco mit »Telepresence« parat. Ein weiterer hilfreicher Bestandteil für die elektronische Zusammenarbeit sind Dokumentenablagen. Sie schaffen Transparenz und sollen doppelte Arbeit vermeiden helfen. Zu diesen Datenbank-Systemen gehören unter anderem Microsoft Sharepoint Services oder Lotus Notes.

Die andere Seite der Medaille

Mit der Web-2.0-Bewegung finden zudem viele Arten des Informationsaustausch aus dem privaten Bereich – Blogs, Social Networks oder Wikis – ihren Weg in die Unternehmen. Masse bedeutet aber nicht immer Qualität. Wird einmal hier und einmal dort einfach eine Software für die gemeinschaftliche Arbeit installiert, entstehen Insellösungen. Die verschiedenen Werkzeuge greifen oft nicht ineinander, womit der Prozessablauf behindert wird.

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