KBC-Akquise trägt zu deutlichem Umsatzplus bei Cancom peilt 2024 deutliches Wachstum an

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Dienstleister Cancom hat seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Der Konzernumsatz stieg deutlich an. Das liegt unter anderem an den Akquisitionen des vergangenen Jahres. Für dieses Jahr ist CEO Rüdiger Rath optimistisch, denn Dienstleister sind in vielen Feldern stark gefragt.

Die Cancom Zentrale in München(Bild:  Cancom)
Die Cancom Zentrale in München
(Bild: Cancom)

Rüdiger Rath, CEO Cancom(Bild:  Cancom)
Rüdiger Rath, CEO Cancom
(Bild: Cancom)

„Wir haben das Geschäftsjahr 2023 dank der erfolgreichen Umsetzung unserer Akquisitionsstrategie mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen", summiert Rüdiger Rath, CEO von Cancom. „Gleichzeitig haben wir Schritt für Schritt die operativen Verbesserungen umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten. Unser neues ERP-System wurde im Geschäftsjahr 2023 eingeführt und wir erwarten daraus positive Effekte in den kommenden Jahren. Das Effizienz- und Profitabilitätsprogramm des Jahres 2023 ist abgeschlossen worden und die zu Jahresanfang hohe Kapitalbindung sinkt."

Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Konzern-Umsatz um 17,8 Prozent auf 1.522,7 Mio. Euro. Das EBITDA stieg, belastet durch Sondereffekte, um 10,3 Prozent auf 115,7 Mio. Euro (Vorjahr: 104,9 Mio. Euro) und das EBITA lag nach einem Zuwachs von 18,0 Prozent bei 64,1 Mio. Euro (Vorjahr: 54,3 Mio. Euro).

In der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 geht der Vorstand von einem Wachstum des Konzern-Umsatzes auf 1.750 Mio. Euro bis 2.000 Mio. Euro aus und das Konzern-EBITDA soll einen Wert von 130 Mio. Euro bis 155 Mio. Euro erreichen.

KBC trägt zu starker Entwicklung bei

Ausgesprochen positiv entwickelte sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, der mit +94,6 Mio. Euro um 148,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert lag..

In der Finanzberichterstattung der Cancom Gruppe wurden erstmals für das gesamte Jahr die Geschäftssegmente „Deutschland“ und „International“ dargestellt. Im Segment „Deutschland“ sank der Umsatz leicht auf 1.135,8 Mio. Euro. (Vorjahr: 1.171,7 Mio. Euro). Das EBITDA war durch Sondereffekte in Höhe von 10,2 Mio. Euro belastet und lag bei 81,1 Mio. Euro (Vorjahr: 90,9 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 7,1 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent).

Für das hohe Umsatzplus im Segment „International“ zeichnet vor allem die Cancom Austria Gruppe, vormals KBC, verantwortlich, die Cancom im vergangenen Jahr akquiriert hatte. KBC (K-Businesscom) erweitert das Angebot der Gruppe um Fähigkeiten bei Intelligent Networks, Data und IoT. Zudem brachte der Lösungsanbieter Knowhow als Digital Business Engineer für IT- und Business-Consulting und Software-Entwicklung sowie das KBC Cyber Defense Center mit an Bord. Der Umsatz stieg hier auf 386,9 Mio. Euro (Vorjahr: 121,2 Mio. Euro) und bei einem EBITDA von 34,6 Mio. Euro (Vorjahr: 13,9 Mio. Euro) wurde eine EBITDA-Marge von 9,0 Prozent erreicht.

Die Integration der KBC Gruppe, die seit dem 1. Januar 2024 unter dem Namen Cancom Austria Gruppe firmiert, ist in den vergangenen Monaten gut vorangekommen. Der mit dem Geschäftsbericht veröffentlichte erste gemeinsame Jahresabschluss ist ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Zusammenwachsen beider Unternehmen.

Prognose 2024: Deutliches Wachstum in herausforderndem Umfeld

Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklung in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz geht Cancom von einem deutlichen Wachstum aus. Die Anforderungen der Kunden an die IT-Serviceprovider nehmen zu. Trendthemen wie Cybersecurity, IoT, Cloud, Modern Work und künstliche Intelligenz sorgen für einen erheblich steigenden Beratungsbedarf und Investitionen in Infrastruktur. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert Cancom einen Umsatz von 1.750 bis 2.000 Mio. Euro.

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