Fujitsu fi-8000-Serie Business-Scanner mit neuer Scantechnologie

Von Klaus Länger

Die Fujitsu-Tochter PFU stellt mit der Fujitsu-fi-8000-Serie sechs Business-Scanner vor, die mit einer neuen Scantechnologie bessere Ergebnisse bei geringerem Stromverbrauch liefern sollen. Die Scanner erfassen zwischen 50 und 90 Seiten pro Minute.

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Bei den Fujitsu-Business-Scannern der fi-8000-Serie kommt erstmals die proprietäre Scantechnologie Clear Image Capture zum Einsatz, die eine bessere Scanqualität liefern soll.
Bei den Fujitsu-Business-Scannern der fi-8000-Serie kommt erstmals die proprietäre Scantechnologie Clear Image Capture zum Einsatz, die eine bessere Scanqualität liefern soll.
(Bild: PFU)

Insgesamt sechs Geräten gehören zu der fi-8000-Serie von Fujitsu, die PFU Limited, das Scanner-Tochterunternehmen des japanischen Technologiekonzerns, auf den Markt bringt. Vier der Modelle sind dabei für Arbeitsgruppen bestimmt, die anderen beiden Geräte stuft der Hersteller als Abteilungsscanner ein. Allen gemeinsam ist eine verbesserte Scantechnologie, die der Hersteller als Clear Image Capture bezeichnet. Sie basiert wohl auf der CIS-Technologie (Contact Image Sensor), wurde aber laut PFU grundlegend verbessert. Der Hersteller hat dafür 32 neue Patente angemeldet, mit denen Farbverschiebungen vermieden und eine höhere OCR-Genauigkeit erreicht werden soll. Zudem soll die Automatic Separation Control im Zusammenspiel mit der Intelligent Sonic Paper Protection (iSOP) und einer patentierten Image-Monitoring-Technologie dafür sorgen, dass auch größere Mengen von Dokumenten in gemischten Stapeln mit 600 dpi optischer Auflösung zuverlässig digitalisiert werden. Die Automatic Separation Control erkennt das Gewicht der Dokumente und passt automatisch das Drehmoment der Trennrolle im Einzugmechanismus an.

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Die Scanner mit 100-Seiten-ADF bewältigen eine breite Palette an Dokumenttypen von 20 g/m² bis 465 g/m², darunter auch A4-Umschläge, Karten, Pässe oder Broschüren mit einer Dicke von bis zu sieben Millimetern. Auch aufgeklebte Fotos oder Etiketten sollen die Scanner nicht aus dem Tritt bringen. Auch das Erfassen von Reisepässen ohne Trägerblatt ist möglich; bei den Einstiegsmodellen fi-8150 und fi-8250 funktioniert das allerdings nicht.

Alle sechs Geräte sind mit einer USB-3.2-Schnittstelle und einem Gigabit-Ethernet-Anschluss ausgestattet, der eine zentrale Überwachung und Verwaltung der Scanner ermöglicht. Die Leistungsaufnahme der Scanner liegt laut Hersteller zwischen 21 und 30 Watt. Im Eco-Modus geben sich alle Modelle mit 17 Watt zufrieden.

Die einzelnen Modelle der Serie

Den Einstieg in die Serie stellen der reine Einzugscanner fi-8150 und der fi-8250 mit zusätzlichem CCD-Flachbettscanner dar. Beide schaffen 50 Blatt pro Minute im Simplexscan und 100 Bilder pro Minute im Duplexscan. Darüber rangieren die Modelle fi-8170 und fi-8270 mit 70 Seiten/140 Bildern pro Minute und die Abteilungsscanner fi-8190 und fi-8290 mit 90 Seiten/180 Bildern pro Minute. Diese vier Scanner bieten eine Overscan Control, die den Scanbereich automatisch anpasst, um Bildverluste bei schräg eingezogenen Dokumenten zu vermeiden.

Zum Lieferumfang zählen ein umfangreiches Softwarepaket mit dem Twain- und ISIS-kompatiblen Paperstream-IP-Treiber und verschiedenen Paperstream-Applikationen für das Scannen am Arbeitsplatz und eine zentralisierte, serverbasierte Erfassung. Für individuelle Softwareanforderungen im Rahmen von Projekten bietet der Hersteller einen speziellen Co-Creation-Service an.

Die Fujitsu-Scanner der fi-8000-Serie sind in begrenzter Menge ab sofort verfügbar. Der fi-8150 kostet 970 Euro (UVP), der fi-8170 kommt auf 1.050 Euro (UVP) und der fi-8190 auf 1.540 Euro (UVP). Die Modelle fi-8250, fi-8270 und fi-8290 mit zusätzlicher Flachbett-Scanneinheit kosten 1.620, 1.725 und 2.375 Euro (UVP).

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