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Bitkom: Gehälter von IT-Fachkräften wachsen deutlich

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84 Prozent der ITK-Anbieter mit freien Arbeitsplätzen suchen Software-Spezialisten für die Entwicklung neuer Anwendungen. 40 Prozent benötigen Marketing- und Vertriebsexperten und 36 Prozent IT-Berater. Interner IT-Support/Administration und Hardware-Entwicklung folgen mit 20 beziehungsweise 14 Prozent der Nennungen. „Der Trend geht zu technisch und organisatorisch sehr anspruchsvollen Tätigkeiten, die eine fundierte Ausbildung erfordern“, sagte Kempf.

Der Bitkom-Präsident glaubt, dass sowohl normale Anpassungseffekte, eine Veränderung der Gehaltsstrukturen innerhalb der Firmen als auch möglicherweise der Fachkräftemangel zur derzeitigen positiven Entwicklung der Gehaltsstrukturen führen.

Über vier Prozent mehr Einkommen

Nach einer Untersuchung der Personalberatung Kienbaum im Auftrag des Bitkom steigen die Gehälter von Angestellten in der ITK-Branche dieses Jahr durchschnittlich um 4,5 Prozent. Führungskräfte könnten demnach 4,3 mehr und Fachkräfte 4,7 Prozent mehr Einkommen erzielen.

Angestellte mit IT-Funktion in Industriebetrieben können sich über durchschnittlich 3,6 Prozent (Führungskräfte) beziehungsweise 3,2 Prozent (Fachkräfte) mehr Lohn freuen. Andere Angestellte verdienen in der gesamten Industrie nur durchschnittlich drei Prozent mehr.

„Die Gehälter in der ITK-Branche steigen kräftig und das auf hohem Niveau“, sagte Kempf. Im Jahr 2010 erhielten Vollzeitbeschäftigte in der ITK-Wirtschaft ein Bruttojahresgehalt von durchschnittlich 60.100 Euro. Damit lag die Hightech-Branche noch vor den Energieversorgern mit rund 59.400 Euro Bruttojahresgehalt, der chemischen Industrie mit 54.600 Euro oder dem Fahrzeugbau mit 54.500 Euro. □

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