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Gespräch mit dem neuen EMEA-Sales-Chef Bitdefender: die neue Dimension von Security

Autor: Sylvia Lösel

Der auf Endpoint Security spezialisierte Anbieter Bitdefender hat im vergangenen Jahr an zahlreichen Stellschrauben gedreht. Mit Emilio Roman ist seit Anfang Mai ein neuer EMEA-Sales-Chef an Bord. Er erläutert die Auswirkungen von Corona auf den Security-Markt, die Pläne für den Channel und das Produktportfolio.

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Bitdefender sieht sich mit seinem Porftfolio gut für die Zukunft gerüstet.
Bitdefender sieht sich mit seinem Porftfolio gut für die Zukunft gerüstet.
(Bild: leowolfert - stock.adobe.com)

Fünf Lehren ziehen die Befragten einer Bitdefender-Studie aus den Corona-bedingten Veränderungen hinsichtlich Homeoffice und Sicherheit. 31 Prozent der Teilnehmer wollen künftig den IT-Support rund um die Uhr aufrecht erhalten, 30 Prozent die Sicherheitsschulungen für ihre Mitarbeiter erhöhen. An dritter Stelle steht die Visualisierung von Schwachstellen der Infrastruktur, gefolgt von der Inventarisierung aller Geräte, die sich im Unternehmensnetz tummeln und neuen Sicherheitsrichtlinien für die Arbeit im Homeoffice. Das alles sind gute Nachrichten für alle, die in der Cybersecurity-Branche unterwegs sind – verspricht das doch alles gutes Geschäft. Und tatsächlich verspürt auch Bitdefender eine Beschleunigung bei Projekten, wie der neue Sales-Chef für die EMEA-Region Emilio Roman erläutert. „Während der Pandemie ist ein Anstieg fast aller Bedrohungen um fast 40 Prozent zu beobachten und viele Unternehmen arbeiten daran ihre neuen Remote Worker zu schützen. Wir sehen daher eine wachsende Zahl an Projekten bei Unternehmen jeder Größe, denen wir integrierte Lösungen für Endpoints, Datacenter und in der Cloud anbieten“, bewertet der Manager, der vom Storage-Spezialisten Scality zu Bitdefender kam, die Lage.

Interesse an Managed Services steigt

Für die Ära der neuen Security-Herausforderungen ist Bitdefender gut gerüstet. Denn im vergangenen Jahr konnte sowohl die Analyseplattform NTSA (Network Traffic Security Analytics) an den Start gebracht, als auch die MSP-Plattform GravityZone um zahlreiche Features erweitert werden. „Großunternehmen, kleine Unternehmen aber auch mittlere Unternehmen mit komplexen Sicherheitsanforderungen, aber mit zu geringen Personalressourcen, um komplexe Lösungen zu verwalten“, beschreibt Roman die Reichweite. „Dabei haben wir ein hundertprozentiges Channel-Modell, bei dem es uns sehr wichtig ist,unsere Partner zu unterstützen und ihre Arbeit zu schützen“. Entsprechend der angebotenen Lösungen verändert sich allerdings auch die Reseller-Landschaft, so Roman weiter. „Wir beobachten auch bei traditionellen Partnern ein steigendes Interesse an Managed-Security-Lösungen. Zudem bieten wir den MDR-Service, ebenfalls über unsere MSP-Partner, an. Der Betrieb läuft 24/7, über das ganze Jahr und wird von unseren erfahrenen Security-Analysten und unter Einsatz unserer Technologien durchgeführt. Damit werden Cyber-Bedrohungen aus den Umgebungen unserer Kunden entfernt“, erklärt Roman.

Für das kommende Jahr sieht Roman das Unternehmen gut aufgestellt und lässt ein wenig in die Karten blicken: „In Kürze wird es weitere Neuerungen bei dem wir das Thema Human Risk Analytics adressieren."

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin