Hersteller, Distributor und Cloud-Anbieter

Bei Tarox werden Systeme für eine Lösung gebaut

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Kommentar: Assemblierung lohnt sich - manchmal

Früher war Assemblierung auch bei kleineren Systemhäusern an der Tagesordnung. Ein PC wurde so gebaut, wie der Kunde es wünschte. In den 90er-Jahren konnte man damit gutes Geld verdienen. Heute sind Standard-PCs bereits günstig bei Media Markt & Co. zu haben. Auch wenn der PC immer wieder totgesagt wird, weil Notebooks oder andere mobile Geräte ihn immer mehr verdrängen – sterben will er noch nicht. Stattdessen macht er das, was in der Evolution gang und gäbe ist: Er ändert seine Form. Next Unit Computing ist ein Beispiel dafür.

Aber lohnt sich die Fertigung hierzulande eigentlich? Ja, manchmal.

Nämlich dann, wenn die Geräte nach Kundenwunsch produziert werden. Kommt es dabei nämlich zu einem Fehler, muss das Gerät zurückgeschickt werden, und der Weg nach Asien ist lang. Per Containerschiff können das schon mal acht Wochen Transportzeit sein. Entsprechend hat Tarox einen Standortvorteil.

Lässt man einmal Fujitsu als A-Brand außen vor, so hält sich neben Tarox und Wortmann auch Transtec als B-Brand erfolgreich am deutschen Markt, wenn es um die Assemblierung von PCs, Notebooks und Servern geht. Ein anderer Fertiger, Maxdata, musste 2008 seine Tore schließen. Vielleicht hatte Maxdata zu spät erkannt, dass sich mit Hardware alleine kein Geschäft mehr machen lässt. Bei Tarox setzt man deshalb auf Lösungskonzepte, bei denen die eigene Hardware implementiert wird. Und welchen Weg der Hersteller-Distributor-Hybrid Wortmann wohl demnächst einschlagen wird, bleibt spannend. Die Hüllhorster haben Ende März Anteile an dem insolventen Distributor B.com gekauft, der bis zum Zeitpunkt der Pleite als der viertgrößte nach Ingram Micro, Tech Data und Also galt.

Hier die Impressionen von der Tarox Inside 2013:

Tarox Inside 2013

(ID:38996550)