Strategie bis 2011

Bei CPI stehen die Weichen auf Wachstum

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Server und Storage im Fokus

Da ein Ertragswachstum hauptsächlich aus dem Lösungsgeschäft geniert werden kann, will die CPI den Server- und Storage-Bau weiter stärken. Um dies nach außen zu signalisieren, änderte die CPI im Februar dieses Jahres die Corporate Identity und führt seitdem die Unterzeile »Server & Storage« im Logo. »Mit unserem veränderten Auftritt geben wir der CPI ein neues Gesicht, welches die enorme Weiterentwicklung des Unternehmens widerspiegelt. Wichtig war und ist dabei die Übereinstimmung mit unseren Markenwerten und Idealen«, so Wolfgang Walter, Mitbegründer und Geschäftsführer Purchasing & Finance der CPI im Februar 2008.

Noch in diesem Jahr sollen 2.500 bis 3.000 Server gebaut werden, aber auch in der Umsetzung individueller Storagelösungen sieht Haubold Potenzial. So schloss die CPI Computer Handels GmbH vor kurzem eine Allianz mit Sun Microsystems, die vorsieht, dass CPI im Rahmen des Lösungsgeschäftes x86-Server und Storagelösungen von Sun vermarktet. Momentan »laufen die ganzen entsprechenden Zertifizierungen«, betont Peter Markgraf, Geschäftsführer Sales & Marketing.

»Als Hilfestellung mit sehr einfachem Handling für die mittleren Händler draußen«, so Lindermeier, stellt CPI auf der Webseite einen Serverkonfigurator, einen Storagekonfigurator und einen Rack-Konfigurator zur Verfügung, der mit Plausibilitätsprüfungen arbeitet. Denn, so Lindermeier weiter über die CPI: »Wir sind der Problemlöser.« Hilfe bei Anforderungen an spezielle Lösungen soll ebenfalls das erweiterte Trainingsangebot bieten, das im vierten Quartal 2008 pro Trainingseinheit mit jeweils zwei bis drei Herstellern startet.

Mehr Ansprechpartner

Als weiteren Service kann sich der Kunde bei seinem persönlichen Ansprechpartner im Solution-Vertrieb über den Status seines Auftrags informieren. Dieses Modul können Kunden ab dem 1. Januar 2009 als Trackingtool für ihre Bestellungen im Lösungsbereich auch direkt über die Webseite nutzen. Geplant ist neben der Einführung einer ERP-Software von Sage zu Beginn des Jahres 2009 zudem ein Relaunch der Webseite mit neuen Features.

Für den Bereich Komponentendistribution hat Andreas Schlemmer, Director Purchase & Productmarketing, ebenfalls konkrete Pläne: »Wir haben das Portfolio zunächst durch Reduzierungen optimiert.« Jedoch hält der Einkaufsdirektor Ausschau nach neuen Distributionspartnern, die das bestehende Portfolio gut ergänzen. Auch im Festplattenbereich will CPI sich »stärker etablieren«, so Schlemmer.

Noch vor dem Umzug wurde auch der Vertrieb restrukturiert. Aus den ursprünglich vier Vertriebsbereichen – Komponenten, Storage, Channel und Lösungen – entstanden zwei neue Teams. Norbert Lindermeier verantwortet als Director Sales Solutions die Vertriebstruppe für das Lösungsgeschäft, Bernd Vogel stellt seinen Gegenpart als Director Sales im Distributionsgeschäft dar. Parallel zu der Entwicklung im Lösungsgeschäft soll in diesem Segment der Vertrieb langfristig aufgestockt werden, berichtet Markgraf.

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