Unterstützung mit Xvantage und One-Click-CAF Auf Cloud-Reise mit Ingram Micro

Von Mihriban Dincel 4 min Lesedauer

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„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“, sagte einst der Schriftsteller Franz Kafka. Einer der künftig unausweichlichen Wege bei der Digitalisierung wird wohl jener in die Cloud sein. Doch dieser ist nicht immer unkompliziert. Distributoren wie Ingram Micro bieten hier Unterstützung, damit eine Cloud-Migration gelingen kann.

Die Reise in die Cloud kann herausfordernd sein. Mit der Plattform Xvantage, dem One-Click-CAF und Beratungen möchte Ingram Micro bei diesem Weg unterstützen. (Bild:  Unitify - stock.adobe.com)
Die Reise in die Cloud kann herausfordernd sein. Mit der Plattform Xvantage, dem One-Click-CAF und Beratungen möchte Ingram Micro bei diesem Weg unterstützen.
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Wo steht die Distribution, wenn es um die Cloud und die Cloud-Migration geht? Welche Aufgaben kommen ihr zu, um diese Reise ins „Ungewisse“ zu meistern? Eine wichtige Leistung wäre da zunächst die passende Beratung. „Unsere zertifizierten Mitarbeitenden aus dem Cloud-Bereich gehen bei der Beratung individuell auf die Endkunden-Situation ein“, beschreibt Atila Kaplan, Director Cloud, Software & Security bei Ingram Micro Deutschland, eine Leistung des Distributors. Damit allein ist es jedoch noch nicht getan. Es braucht weitere Anreize und Benefits, die einen Distributor in diesem Bereich hervorheben. Für Kaplan ist das bei Ingram Micro insbesondere die Plattform Xvantage. „Mit Xvantage gestaltet Ingram Micro gleichzeitig ein integriertes Plattform-Ökosystem und die Distribution der Zukunft, in dem wir unser Geschäftsmodell zur weltweit größten Technologie-Ökosystem-Plattform entwickeln“, erklärt der Director.

Durch Xvantage verändert sich die Qualität der Zusammenarbeit, weg von der Transaktion und hin zur beratenden Interaktion.

Atila Kaplan, Director Cloud, Software & Security bei Ingram Micro Deutschland

Digitaler Zwilling von Ingram Micro

Die Plattform wird von Kunden, Herstellern sowie den eigenen Mitarbeitenden genutzt. Sie hat das Ziel der Vernetzung, Zusammenarbeit und Verbindung des Ingram-Micro-Geschäfts. Dafür bündelt Xvantage Geschäftsbereiche wie Produkte, Software, Cloud und Lösungen sowie Dienstleistungen. Es ist Marketplace, Collaboration-, Info- und Content-Plattform zugleich. Xvantage verknüpft Angebot sowie Nachfrage und ermögliche „einen durchgängigen Prozess von der Bereitstellung über den Vertrieb bis zur Endkundenansprache durch den Reseller“, fügt Kaplan hinzu.

Atila Kaplan, Director Cloud, Software & Security bei Ingram Micro Deutschland. (Bild:  Ingram Micro)
Atila Kaplan, Director Cloud, Software & Security bei Ingram Micro Deutschland.
(Bild: Ingram Micro)

Vom Mehrwert der Plattform für Partner ist der Director daher überzeugt: „Durch Xvantage verändert sich die Qualität der Zusammenarbeit, weg von der Transaktion und hin zur beratenden Interaktion.“ Die digitale Experience-Plattform bietet ein personalisiertes Dashboard, das Informationen in Echtzeit liefert. Die Besonderheit: ein globaler Data Lake. In diesem laufen Daten aus allen Systemen zusammen und werden harmonisiert und automatisiert sowie mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning angereichert. Und die Vision um Xvantage ist noch nicht am Ziel. Die Plattform werde laut Kaplan Schritt für Schritt auf die Hersteller erweitert.

KI im Cloud-Umfeld

Und KI ist ein Thema, das in Bezug auf die Cloud häufiger zur Sprache kommt. Die neuen Technologien und die Chancen der Automatisierung sowie der Fachkräftemangel, diese Aspekte haben die Thematik stärker angeheizt. Mitunter ist auch die Bekanntgabe des Microsoft Copilot ein Grund dafür, dass KI im Cloud-Umfeld stärker in den Fokus rückt. Bei Ingram Micro geht diese Entwicklung ebenfalls nicht spurlos vorbei. Wie schon erwähnt, kommt sie bei Xvantage zum Einsatz. Und „für den Microsoft Copilot stehen bei Ingram Micro bereits zertifizierte Mitarbeiter zur Verfügung. Wir werden von Microsoft in diese Projekte mit einbezogen, damit wir diese künftig abwickeln“, nennt Kaplan ein weiteres Beispiel für Berührungspunkte mit KI. Das dieses Thema immer stärker in den Arbeitsalltag mit einfließt erkennt auch Igor Guss, Senior Manager IaaS bei Ingram Micro Deutschland. „Wir beobachten, dass die technologische Intensität mit jedem Jahr höher geworden ist und AI eine immer größere Rolle spielt. Das sehen wir insbesondere bei Microsoft aber auch bei AWS“, so Guss. Dementsprechend zertifiziere Ingram Micro auch seine Mitarbeitenden verstärkt in diese Richtung. In diesem Zusammenhang erhalte der Distributor aus Dornach auch immer wieder Anfragen von Anbietern aus der Startup-Szene, „die in diesem Bereich sehr schnell Lösungen auf den Markt gebracht haben. Diese sind teilweise jedoch noch nicht paketierbar. An dieser Stelle unterstützen wir bei der Vermarktung insbesondere auch mit der Plattform Xvantage und stehen bei der Umsetzung beratend zur Seite“, erläutert Kaplan eine weitere Hilfestellung von Ingram Micro.

Igor Guss, Senior Manager IaaS bei Ingram Micro Deutschland.(Bild:  Ingram Micro)
Igor Guss, Senior Manager IaaS bei Ingram Micro Deutschland.
(Bild: Ingram Micro)

Für den schnellen und unkomplizierten Aufbau

Eine weitere Leistung des Distributors: Für den schnellen Aufbau von Cloud-Umgebungen hat Ingram Micro im vergangenen Jahr zudem den One-Click-CAF vorgestellt. Ein Cloud Adaption Framework in Zusammenarbeit mit Microsoft, welches Partnern den Einstieg in Microsoft Azure und den Aufbau einer Cloud Landing Zone erleichtern soll. „Seitdem ist das Ganze einen Weg gegangen und hat sich in der Reseller-Landschaft gut positioniert“, erklärt Guss. Das CAF soll für eine sichere und unkomplizierte Cloud-Umgebung ohne Einstiegshürden sorgen. Dabei richtet es sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen. „Das Template kann immer wieder verwendet werden. Wir haben ein Subscription-Modell aufgesetzt, mit einem kostenpflichtigen Starter-Workshop und einer monatlichen Gebühr für die Nutzung des Templates. Das ist insbesondere für Partner sehr interessant, die bereits über ein gewisses Knowhow verfügen“, erklärt der Senior Manager. Das CAF wird in drei verschiedenen T-Shirt Größen angeboten – S, M und L. Bei diesen Größen sind jeweils verschiedene Dienste aktiv. „Partner können daraus die benötigte Framework-Größe wählen und haben somit bereits einen Rahmen, an dem nur noch individuelle Anpassungen vorgenommen werden müssen“, erklärt der Senior Manager. Das eigens in Deutschland entwickelte CAF bietet zudem eine 100 Prozent Zero Trust Architektur, versichert Guss. Weiter basiert es auf Minimum Viable Product (MVP) und stützt sich an das Microsoft Cloud Adoption Framework. So wurden Best Practices und die Security-Vorgaben von Microsoft bei der Entwicklung des One-Click-CAF miteinbezogen.

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