SASE as a Service Aryaka expandiert mit Secucloud
Mit der Übernahme von Secucloud vergrößert der kalifornische Anbieter Aryaka sein Angebot an gemanagten WAN- und SASE-Lösungen. Die SASE-Plattform von Secucloud soll das Portfolio für die Netzwerksicherheit aus der Cloud noch flexibler als bisher machen.
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Durch die Akquisition des Hamburger Anbieters Secucloud verbreitert Aryaka nicht nur sein Portfolio, sondern will auch verstärkt im deutschen Markt, speziell dem ITK-Channel, Fuß fassen. 2009 gestartet als „Pionier für das Managed Wide Area Network“, unterhält das Unternehmen aus Kalifornien jetzt Niederlassungen in Indien, China, den Niederlanden, UK und Singapur. Partnerschaften bestehen zu den Hyperscalern Alibaba, AWS, Microsoft und Google sowie zu Security-Anbietern wie Check Point, Palo Alto, Radware, Symantec und Zscaler. Bislang unterhalten die Amerikaner auch eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom. Jetzt suchen sie Partner aus dem Channel, um die gemanagten Lösungen für das WAN und SASE-Architekturen (Secure Access Service Edge) aus der Cloud hierzulande zu vertreiben.
Network Security as a Service

Die Secucloud-Plattform kombiniert eine Cloud-basierte „Firewall as a Service“ mit einem Secure Web Gateway und Funktionalitäten zur Bedrohungsabwehr. Netzwerke und angeschlossene Endgeräte einschließlich WANs, der Cloud, über Mobilfunk verbundene Devices und IoT-Geräte sollen über die Plattform sicher miteinander verknüpft werden. Mit dem Ansatz von Aryaka gibt es laut Dennis Monner, CEO von Secucloud, große Übereinstimmungen. „Genau wie Aryaka hat sich Secucloud von Anfang an auf eine Cloud-first-Architektur fokussiert, in der alles im As-a-Service-Modell bereitgestellt wird.“
Die Nutzung von „Cloud-first“-Architekturen hat sich laut Aryaka seit der Corona-Pandemie nochmal beschleunigt. Denn Netzwerkangebote und Netzwerksicherheit im „As-a-Service“-Modell verlangen nach einer höheren Konvergenz zwischen beiden Bereichen. Entsprechend hätten sich die Pläne in den Firmen, SASE-Architekturen einzuführen, sehr schnell weiterentwickelt. In der Studie „State of the WAN“, für die Aryaka über 1.300 Unternehmen weltweit befragen ließ, gaben 29 Prozent der Unternehmen an, sie befänden sich gerade in der Implementierung einer SASE- oder SASE-ähnlichen Architektur. Weitere 56 Prozent planen, solch eine Architektur in den kommenden zwölf bis 24 Monaten bereitzustellen, was das starke Interesse am SASE-Markt widerspiegelt. Hingegen wollen sich laut Studie nur zwölf Prozent der Befragten allein auf ihren Sicherheitsanbieter verlassen, sämtliche WAN-Komponenten zu liefern.
Flexible SASE-Modelle

Zielgruppe von Aryaka sind mittelgroße bis sehr große Unternehmen, die die Komplexität ihrer Netzwerke reduzieren und zugleich die Sicherheit in fachkundige Hände legen wollen. Sie können aus vielen unterschiedlichen Bereitstellungsszenarien ihre individuelle SASE-Architektur auswählen. Bei der Deutschen Telekom laufen die Lösungen des kalifornischen Anbieters unter dem Telekom-Branding.
Mit der Integration von Secucloud werden nun auch MSP-Partner gesucht, die die Cloud-Security-Technologie des deutschen Anbieters mit der „SD-WAN as a Service“-Lösung der Kalifornier kombinieren und vermarkten wollen. Für den deutschen Markt und die Partner ist Monner folgerichtig erster Ansprechpartner. Wie weit Secucloud als Eigenmarke bestehen bleibt, ist gerade noch in Diskussion. Der Hersteller unterstützt Partner mit Verkaufsschulungen, Trainings und Zertifizierungen. Im Zuge der Akquisition sind auch neue Angebote aus dem SASE-Umfeld in der zweiten Jahreshälfte geplant.
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