Alternative zu traditionellen SIEM-Lösungen Arctic Wolf verbessert die Konditionen für MSP

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Arctic Wolf hat Anfang 2025 die Übernahme von Cylance abgeschlossen und das MSP-Programm überarbeitet. Die MSP-fokussierte Version des Endpoint-Security-Angebots soll die Bereitstellung von Managed Services rund um die KI-gestützte Sicherheitsplattform unterstützen.

Arctic Wolf fokussiert sich auf die Zusammenarbeit mit MSP und verbessert die Konditionen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Arctic Wolf fokussiert sich auf die Zusammenarbeit mit MSP und verbessert die Konditionen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Anfang 2025 hat Arctic Wolf die Cylance-Endpoint-Security-Assets von Blackberry übernommen. In diesem Rahmen hat der SOC-Anbieter sein Angebot, vor allem die Lösungen für Endpoint Security, ausgebaut. Auch das MSP-Partnerprogramm wurde überarbeitet: Arctic Wolf bietet nun eine Version von Aurora Endpoint Security speziell für MSP, und soll diesen mehr Effizienz, Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. „Die Lösung kombiniert KI-gestützte Bedrohungserkennung mit einer tiefen Integration in das Arctic-Wolf-Ökosystem, das aus Managed Detection and Response (MDR), SIEM, Schwachstellenmanagement und Compliance-Tools besteht“, erläutert Nick Schneider, President und CEO bei Arctic Wolf.

Vorteile für MSP

Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile für MSP:

  • Sie können mehrere Kundenumgebungen parallel und getrennt voneinander verwalten.
  • Sie profitieren von mandantenfähigen Verwaltungsfunktionen, einer erweiterten Integration mit dem Arctic Wolf Data Explorer sowie automatisierten, KI-gestützten Incident Response Workflows.
  • Sie können konkrete Gegenmaßnahmen automatisiert auslösen – etwa die Isolierung von Endpunkten oder Policy-Anpassungen.
  • Es erhöhen sich Transparenz und Wirksamkeit durch eine konsolidierte Sicht auf Sicherheitsdaten.

Preisgestaltung und Einstiegshürden

Nick Schneider, CEO bei Arctic Wolf(Bild:  Arctic Wolf)
Nick Schneider, CEO bei Arctic Wolf
(Bild: Arctic Wolf)

Die neue Preisstruktur wurde laut Arctic Wolf speziell auf die Anforderungen von MSP angepasst. „Statt komplexer Lizenzmodelle gibt es jetzt eine verbrauchsbasierte Abrechnung, die sich flexibel an die Anzahl der aktiven Endpunkte anpasst“, führt der CEO aus. Für MSP bedeute das: planbare Kosten, eine einfache Skalierung und kein Overhead durch ungenutzte Kapazitäten. Damit auch kleinere oder neu gegründete MSP schneller produktiv werden können, wurden die Einstiegshürden durch die Einführung einer „vereinfachten Onboarding-Struktur inklusive 30-tägiger Testphase und technischer Unterstützung“ gesenkt.

„Zudem“, sagt Schneider, „wurden die Rahmenbedingungen für MSP-Partner deutlich verbessert. Es gibt nun dedizierte Onboarding-Teams, die bei der technischen Integration sowie bei vertrieblichen Fragen unterstützen. Techniker und Vertriebsteams profitieren von neuen Trainings- und Zertifizierungsprogrammen, die auf die speziellen Anforderungen von MSP zugeschnitten sind. Die Trainingseinheiten sind mehrsprachig, praxisnah und jederzeit abrufbar gestaltet.“ Auch den Support hat der SOC-Anbieter ausgebaut: Partner erhalten einen 24/7-Zugang mit priorisierter Eskalation bei kritischen Vorfällen. Außerdem gibt es nun eine White-Labeling-Option.

Neues im Partnerprogramm

Im Juni 2024 wurde das globale Partner-Ökosystem ausgebaut und Channel-Programm-Angebote erweitert. Seit Juni diesen Jahres gibt es weitere strategische Neuerungen speziell für MSP. Schneider fasst zusammen: „Zu den Neuerungen zählen ein umfassend überarbeitetes MSP-Partnerprogramm, die Einführung von Aurora Endpoint Security für MSP sowie neue Self-Service-Funktionen innerhalb der Arctic-Wolf-Aurora-Plattform.“ Weiterhin sollen MSP von besseren Konditionen bei wachsendem Umsatzvolumen, flexibleren Einstiegshürden für neue Märkte sowie mehrjährigen Wachstumsvereinbarungen mit Vorzugspreisen ab dem ersten Tag profitieren. „Unser Ziel ist es, MSP neue Entwicklungspotenziale zu ermöglichen und Kunden eine intuitive Alternative zu traditionellen SIEM-Lösungen zu liefern“, macht der CEO klar.

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