KnowBe4: Cyberbedrohungen im Fertigungssektor Anstieg von Cyberangriffen in der Industrie

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Die Industriebranche wird für Cyberkriminelle immer attraktiver, denn Ausfallzeiten kosten richtig Geld. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Cyberangriffe auf diese Branche entfallen. Die Abwehrmaßnahmen müssen dringend verschärft werden!

Die Digitalisierung macht auch die Industriebranche immer anfälliger für Cyberangriffe.(Bild:  Maksym - stock.adobe.com / KI-generiert)
Die Digitalisierung macht auch die Industriebranche immer anfälliger für Cyberangriffe.
(Bild: Maksym - stock.adobe.com / KI-generiert)

„Die zunehmende Abhängigkeit der Fertigungsindustrie von IT- und OT-Systemen in Verbindung mit der zunehmenden Globalisierung der Lieferketten hat sowohl die Verwundbarkeit der Industrie als auch ihre Attraktivität für Angreifer erhöht“, bringt es Stu Sjouwerman, CEO bei KnowBe4, auf den Punkt. Besonders interessant macht Industrie-Unternehmen, dass sie

  • in hohem Maß von verschiedenen Elementen abhängig ist – von Rohstoffen bis hin zum Transport,
  • nur eine geringe Toleranz gegenüber Ausfallzeiten aufweist und dass
  • in den Datenbanken wertvolles geistiges Eigentum gespeichert ist, das Konkurrenten Millionen einbringen könnte.

KnowBe4 hat in dem Bericht „Manufacturing: Maintaining Stability As Cyber Threats Explode in Volume and Sophistication“ untersucht, wie es um die Cybersicherheit in der Fertigungsindustrie bestellt ist. Nicht so gut, wie sich herausstellte. So stiegen Ransomware-Angriffe um 56 Prozent, die durchschnittlichen Lösegeldzahlungen um 88 Prozent. er asiatisch-pazifische Raum war 2023 mit 54 Prozent das Hauptziel von Cyberangriffen. Europa folgte als zweitwichtigste Zielregion mit 26 Prozent, während Nordamerika und Lateinamerika 12 bzw. 5 Prozent der Vorfälle verzeichneten.

Phishing als häufigster Einstiegsvektor

Noch vor Ransomware-Angriffen wird Phishing als häufigster Einstiegsvektor, gefolgt von der Ausnutzung öffentlich zugänglicher Anwendungen in dem Bericht genannt. Beim Phishing schneiden KnowBe4 zufolge kleine Fertigungsunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern im Vergleich zum Durchschnitt (34 %) besser ab, als Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Ohne Sicherheitsschulung klickten bei den kleinen Firmen 27,9 Prozent, bei den großen immerhin 37,5 Prozent der getesteten Mitarbeiter auf einen falschen Link in einer Phishing-E-Mail. „Sensibilisierung und fundiertes Training zur Erkennung und Verhinderung von Phishing- und Social-Engineering-Versuchen sind nicht mehr nur Best Practice, sondern von entscheidender Bedeutung“ macht Sjouwerman deutlich. „Diese Bemühungen sind nicht nur für einzelne Unternehmen wichtig, sondern auch für die Aufrechterhaltung der Stabilität der globalen Fertigungsindustrie und die Gewährleistung eines ununterbrochenen Warenflusses für Verbraucher und Unternehmen weltweit.“

„Manufacturing: Maintaining Stability As Cyber Threats Explode in Volume and Sophistication“

Der Bericht von KnowBe4 untersucht den Stand der Cybersicherheit in der Fertigungsindustrie, die von Cyberkriminellen angewandten Taktiken und was Unternehmen tun können, um sich dagegen zu schützen. Der Bericht enthält u.a. Beispiele aktueller Angriffe in Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien.

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