Ein neuer Report von Verizon Business untersucht die Auswirkungen des Anstiegs der Homeoffice-Tätigkeiten und diskutiert Schlüsselbereiche, auf die sich Führungskräfte konzentrieren sollten, um ihr Unternehmen bei der Einführung neuer Arbeitsweisen zu unterstützen.
Der Verizon-Report untersucht, wie sich Covid-19 auf den digitalen Arbeitsplatz auswirkt.
Die globale Pandemie hat das Wohlergehen von Mitarbeitern in den Fokus gerückt, da viele Unternehmen das Arbeiten im Homeoffice als neue Realität anerkennen mussten. Organisationen waren aufgefordert, schnell neue digitale Arbeitsplätze einzurichten, den Mitarbeitern dabei die richtigen Werkzeuge für die Kommunikation und Zusammenarbeit zur Verfügung stellen und ihnen gleichzeitig das Gefühl vermitteln, dass sie unterstützt werden, um die Produktivität hoch zu halten.
„Recreating Work as a Blend of Virtual and Physical Experiences“, ein neuer Report von Verizon Business, befasst sich mit den Auswirkungen von Covid-19 auf den digitalen Arbeitsplatz und der Frage, wie Technologien neue Arbeitsweisen ermöglichen. Für die Untersuchung seien im Mai 2020 in Zusammenarbeit mit Harvard Business Review Analytic Services 1.080 Führungskräfte weltweit befragt worden.
„Die globale Pandemie hat den Wandel hin zu einer digitalen Arbeitsumgebung beschleunigt und Führungskräfte sollten aktuelle Erkenntnisse nutzen, um ihre Organisationen für die Zukunft vorzubereiten“, kommentiert Sampath Sowmyanarayan, President of Global Enterprise bei Verizon Business. „Die Erfahrungen, wie ihre Systeme für die Netzwerke, Sicherheit und Zusammenarbeit der Mitarbeiter während der Pandemie funktioniert haben, sollte für Unternehmen die Blaupause für ihren weiteren Weg sein. Indem Organisationen jetzt handeln, können sie die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden berücksichtigen und im gesamten Unternehmen auf dem Weg zur neuen Normalität eine einheitliche Ausrichtung erreichen.“
Erfolgreiche Erfahrungen für zukünftiges Arbeiten
86 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass der der digitale Arbeitsplatz in Zukunft zusätzlich zum physischen Arbeitsplatz existieren wird. Dabei rechnen 78 Prozent damit, dass die Arbeit im Homeoffice zunehmen wird. Dieser Anstieg bedeute jedoch nicht, dass in Zukunft jeder Zuhause arbeiten werde. Vielmehr würden Unternehmen entscheiden, bei welchen Aufgaben und welchen Mitarbeitern die physische Präsenz erforderlich sei und wo virtueller Arbeit die Effizienz und Produktivität steigern könne.
Diese neuen Erkenntnisse resultierten aus den Erfahrungen, die in der Anfangsphase der Pandemie gemacht wurden. 61 Prozent der Führungskräfte gaben an, dass die Qualität von Remote Work und die Qualität am physischen Arbeitsplatz gleichwertig ist. Auch die Vorteile der Arbeit im Homeoffice kämen zum Vorschein: 52 Prozent erlebten eine verbesserte Zusammenarbeit, 57 Prozent eine Steigerung der geschäftlichen Agilität und fast die Hälfte eine Steigerung der Produktivität (44 %).
Viele Unternehmen nutzten erfolgreich Technologien für die Zusammenarbeit, um die Produktivität aufrechtzuerhalten, wobei Videokonferenzen mit 98 Prozent am häufigsten genannt wurden. Dahinter folgten beispielsweise Filesharing (97 %), Instant Messaging/Chats (95 %), andere Methoden wie Slack oder Teams (88 %) sowie cloudbasierte Zusammenarbeit (85 %). Darüber hinaus war die Verwendung interaktiver Online-Trainings wichtig, um die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern (85 %).
Technologie macht den Unterschied
Der Report zeige auf, dass Unternehmen, die über eine Strategie für die digitale Arbeitsumgebung verfügen, durchweg höhere Erträge aus ihren Investitionen erzielen als Unternehmen, die keine solche Strategie verfolgen. So verzeichneten beispielsweise 52 Prozent eine Produktivitätssteigerung gegenüber nur 40 Prozent bei den Unternehmen ohne Strategie. Um diese Ergebnisse zu erzielen, seien mehr als nur einfache Richtlinien für die Arbeit im Homeoffice notwendig. Organisationen müssten den Zweck und die Ziele dieser Initiative sowie ihren Ansatz und die Art und Weise, wie sie Erfolg messen, definieren.
Das Potenzial der 5G-Technologie wurde von den Befragten als Grundlage für betriebliche Verbesserungen gesehen und darüber hinaus auch als Möglichkeit für transformative Veränderungen. Dabei gab ein Fünftel (20 %) an, dass die Technologie ihnen Arbeiten ermöglichen werde, die sie bisher noch nicht realisieren konnten. 28 Prozent waren der Meinung, dass sie mithilfe von 5G neue Geschäftsmodelle entwickeln werden, die ihrem Angebot einen stärken Mehrwert verleihen. 41 Prozent der Befragten erwarten, dass 5G innerhalb von zwei Jahren in ihrem eigenen Unternehmen Realität wird und die Tür für neue Anwendungen öffnet, die Videos mit höherer Qualität und niedrigeren Latenzzeiten oder Augmented und Virtual Reality (AR/VR) einsetzen.
Stand: 08.12.2025
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Es überrasche nicht, dass die Sicherheit als potenzielles Hindernis angeführt wird, welches die Dynamik der digitalen Arbeitswelt verlangsamen könnte (35 %). Jedoch erklärten 86 Prozent der Befragten, wie wichtig es sei, sich mit Datensicherheit zu befassen, um den größten Nutzen aus zukünftigen digitalen Investitionen zu ziehen.
Drei Schwerpunkte für erfolgreiches digitales Arbeiten
Der Report konzentriere sich auf drei Bereiche, die Unternehmen bei der Optimierung ihrer Strategien für digitales Arbeiten in Zukunft beachten sollten:
Intelligentes Arbeiten: Covid-19 habe Unternehmen gezwungen, Video- und Webkonferenzen umfassend einzuführen. Intelligente Organisationen steigerten die Effizienz, indem sie diese mit Kollaborationstools wie Dokumententausch, White Boarding und Kommentarfunktionen integrieren. So könnten Mitarbeiter in Echtzeit von unterschiedlichen Standorten aus zusammenarbeiten, weniger Zeit in Besprechungen verbringen und Diskussionen in Aufgaben verwandeln.
Einfachheit und Integration priorisieren: Um eine einheitliche und produktive digitale Arbeitsumgebung zu ermöglichen, sollten die Anwendungen leicht zu bedienen sein und sich nahtlos in andere Tools integrieren lassen. Auf diese Weise erhielten die Mitarbeiter eine einheitliche, appähnliche Erfahrung mit den Werkzeugen, die sie täglich verwenden.
Sicherheit an erster Stelle: Mögliche Sicherheitslücken gebe es in PCs, Heimnetzwerken, sonstigen Geräten und Anwendungen der Mitarbeiter. Diese Risikofaktoren würden durch die verstärkte Arbeit im Homeoffice weiter wachsen. Sicherheit auf Unternehmensebene ermögliche es Organisationen, Betrug zu erkennen und sich davor zu schützen sowie sicherzustellen, dass private Anrufe und Besprechungen privat bleiben. Unternehmen sollten auch weitere Maßnahmen in Erwägung ziehen, dazu gehören: Schulungen des Sicherheitsbewusstseins der Endnutzer, Richtlinien für die zulässige Verwendung, die die Gefährdung der Benutzer durch Bedrohungen mindert, und neue Sicherheitsrichtlinien für die Telearbeit wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.