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Mögliche Alternativen von Wettbewerbern
Schaut man sich das futuristische Gehäuse und die umfangreiche Ausstattung des Acer Aspire Predator an, dann bleiben nur wenige Alternativen. An erster Stelle ist hier Alienware zu nennen – eine Dell-Tochter, wie nur wenige Kunden wissen. Dell selbst hat die XPS-Serie im Angebot, darunter das aktuelle Modell XPS 730 H2C, das sich zwar äußerlich von seinen anderen Familienmitgliedern abhebt, aber an die Alienware- und Acer-Predator-Modelle nicht heranreicht. Dells XPS-Serie konkurriert eher mit Gateways FX-Desktops – die Firma mit den Kuhflecken gehört inzwischen wiederum zum Acer-Konzern.
Schließlich ist noch HP zu nennen. Der PC-Riese hat sich im Gamerbereich wie Dell durch einen Zukauf gestärkt. Im September übernahm HP die Firma Voodoo und bietet mit dem HP Blackbird 002 Gaming-PCs an, die ins gleiche Segment zielen wie Acers Predator-Linie und Alienware.
Kommentar zur Frage: Sind Spiele-PCs für 4.000 Euro chancenlos?
Wer einen Gaming-PC grundsätzlich im Kinderzimmer ansiedelt und dann argumentiert, dass ein 4.000-Euro-PC dort chancenlos sei, der hat den Markt nicht verstanden. Es käme auch niemand auf die Idee, einer Honda Goldwing oder gar einer Harley Davidson die Existenzberechtigung abzusprechen, weil Azubis sich solche Maschinen vom Lehrlingsgehalt nicht leisten können. Denn Motorräder fahren doch nur junge Männer – oder?
Nein, heiße Öfen sind kein Privileg von Teenagern und Twens – egal, ob es um Zweiräder oder eben Gaming-PCs geht. Hier wie da gibt es einen Markt für Kunden »im besten Alter«, die sich ihr »Spielzeug« leisten können und wollen.
Der Gamer, den Acer mit seiner Predator-Serie anspricht, geht auf die 40 zu und hat ein festes, nicht zu knappes Gehalt. Diese Kunden wollen außergewöhnliche Produkte mit hoher Qualität und erstklassigem Service, und sie sind bereit, für diese Leistungen auch ein bisschen mehr zu bezahlen.
Daran wird sich auch der Erfolg von Acers Gaming-PCs entscheiden: ob das Versprechen, neben erstklassigem Design der Hardware – innen wie außen – auch die Zuverlässigkeit und die Abwicklung von Problemfällen erstklassig geregelt sind. Denn der Gaming-Markt ist ein sehr kleiner Markt, in dem sich gute wie schlechte Nachrichten schnell an alle potenzielle Kunden verbreiten. Service-Katastrophen wie vor ein, zwei Jahren im Notebook-Bereich sind hier unverzeihlich. Dann würden die Predators von den Aliens ausgelöscht!
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