Alien(ware) vs. (Acer) Predator Acer steigt in den High-End-Gaming-Markt ein
Futuristisches Design, eine Ausstattung am oberen Ende des technisch Machbaren, aber auch stolze Preise – das zeichnet die Gaming-PC-Serie von Acer aus, die nun unter dem Namen Acer Aspire G7700 Predator in den Handel kommt.
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Ein völlig neues Kundensegment geht der taiwanische PC-Hersteller Acer künftig an: den High-End-Gaming-Markt. Mit einem Gehäuse, das an die »Transformers«--Figuren erinnert, Serien- und Typenbezeichnungen aus der SciFi- und Gaming-Szene sowie einem Innenleben, das unter Einbeziehung von Sachverstand aus der Gamer-Community entwickelt wurde, will Acer sich neue Kunden erschließen.
Die Serie kommt unter dem Namen »Predator« in den Handel und erinnert damit unwillkürlich an den Titel »Alien vs. Predator«, ein 1994 erschienener Ego-Shooter sowie die gleichnamigen Kinofilme. Die Assoziation von Alien zu Alienware, ebenfalls ein Gaming-PC-Hersteller, ist damit nicht mehr weit, denn genau auf dessen Kunden zielen auch Acers Predator-Boliden.
Design und Technik
Die Gaming-PCs aus dem Hause Acer kommen alle in einem als »kupferfarben« bezeichnetem Gehäuse. Die Frontblende lässt sich hochklappen und gibt den Blick frei auf diverse Anschlüsse, den Cardreader und, hinter einer weiteren aufklappbaren Blende, die Hot-Swap-fähigen Festplatten. Dazu kommen zahlreiche blaue LED-Effekte. Wer auf einheitliches Design Wert legt, kann zudem einen passenden 24-Zoll-LCD-Monitor für 450 Euro bei Acer bekommen. Er bietet VGA-, DVI- und HDMI-Anschlüsse.
Die inneren Werte sind ebenfalls beeindruckend: Intel Core 2 Extreme Quadcore-Prozessoren der Yorkfield-Familie, eine wartungsfreie Flüssigkühlung für die CPU, zwei bis vier Grafikprozessoren, bis zu acht GigabyteRAM, ansprechbar dank Windows Vista in der 64-Bit-Version, jede Menge Festplattenspeicher, ein-Blu-ray-Laufwerk neben dem DVD-Brenner, Unterstützung von Dolby Home Theater Sound und EAX 4.0, dazu Gamer-Peripherie von Logitech zeichnen die Predators aus.
Insgesamt vier Modelle hat Acer bislang vorgesehen, weitere können bei Bedarf folgen. Anpassungen an aktuelle Grafikkarten oder an Modelle des Herstellers ATI/AMD hält sich der Hersteller ebenfalls offen. Deshalb habe man die Flüssig-Kühlung auch auf die CPU beschränken müssen. Die Grafikkarten würden jeweils unterschiedlich aufgebaut, so dass jedesmal ein zeitaufwändiges Redesign der Kühlung notwendig geworden wäre.
Tuning bereits eingebaut
Echte Gamer lassen es aber nicht bei den Standardwerten bewenden. Ihnen kommt Acer weit entgegen: Das BIOS-Setup ist offen für Veränderungen, das Tuning-Tool nTune gehört mit zum Lieferumfang, und falls das Übertakten einmal völlig schief gehen sollte, hilft der CMOS-Reset-Knopf, die ursprünglichen Einstellungen wiederherzustellen.
Acer will mit der Predator-Serie Gaming-PCs in den stationären Handel bringen. Kunden sollen nicht online bestellen müssen, sondern die Geräte anfassen und vor Ort ausprobieren können. Die erste Lieferung, die aus dem zweitgrößten Modell »Crusher« besteht, hat sich allerdings eine Elektronikmarkt-Kette vollständig gesichert, die sie in Kürze in die Filialen bringen wird. Deren Namen wollte Acer aber bislang nicht preisgeben. In einigen Wochen soll die neue Gamer-PC-Serie dann auch für andere Händler verfügbar sein.
Lesen Sie auf der folgenden Seite, welche Ausstattung die einzelnen Modelle haben und welche Preise Acer empfiehlt ...
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