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IT-Trends 2018 3D-Printing auf dem absteigenden Ast

Autor: Heidemarie Schuster

Den größten IT-Flop für 2018 sieht Oliver Schwarz, Geschäftsführer der ISG Information Services Group Germany, bei der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung. Ein großen Trend sieht er in der Public Cloud.

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Oliver Schwarz, Geschäftsführer der ISG Information Services Group Germany
Oliver Schwarz, Geschäftsführer der ISG Information Services Group Germany
(Bild: ISG)

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2018 entscheidend prägen?

Schwarz: Der übergreifende Technologie-Trend wird 2018 wie auch schon in diesem Jahr die Reise der Unternehmen in die Public Cloud sein. ISG geht davon aus, dass bis 2020 rund 30 bis 40 Prozent aller Workloads in Deutschland in einer Public Cloud laufen. Private Cloud Computing ist hingegen als Brückentechnologie zu sehen. Außerdem wird Cyber Security weiter an Bedeutung zunehmen, wobei Identity & Access Management ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg bleibt. Beim besonders in Deutschland wichtigen Industrial Internet of Things (IIoT) werden Industrieunternehmen zunehmend auf strategische Partnerschaften mit Technologie- und Software-Anbietern setzen.

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2018 scheitern?

Schwarz: Eines der größten Hype-Themen wird sich 2018 endgültig verabschieden: 3D-Printing. Außer einzelnen Anwendungsfällen ist ein prägender Einfluss auf Geschäfts- und IT-Prozesse nicht zu erwarten. Gleiches gilt für die sogenannten Wearables beim Mobile Computing. Einer der wohl größten IT-Flops 2018 fällt jedoch nicht in den Zuständigkeitsbereich der Wirtschaft, nämlich die Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung. Bereits heute rangiert Deutschland bei der digitalen Infrastruktur im Ländervergleich nur im hinteren Mittelfeld. Angesichts der aktuellen politischen Lage dürfte sich dies kaum ändern.

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