Nicht nur günstige Hardware- und Energiekosten sprechen dafür, dass Thin Clients ihre Desktop-Kollegen ausstechen 12 Gründe, warum Thin Clients 2010 weiter zulegen werden

Redakteur: Daniel Feldmaier

Immer mehr Unternehmen sehen in Thin Clients eine sinnvolle Alternative zu Desktop-PCs. Sie eignen sich besonders für den Einsatz in Call-Centern, Versicherungen, Banken, Schulen, Bibliotheken oder anderen Organisationen, die die Anzahl ihrer PC-Arbeitsplätze – bei einem geringeren Budget – erhöhen möchten.

Anbieter zum Thema

Zwölf Gründe sprechen dafür, dass Thin Clients im Jahr 2010 noch einmal an Marktanteilen zulegen werden:

  • 1. Weniger Verwaltungsaufwand – Anstatt viele einzelne Maschinen verwalten und warten zu müssen, werden Thin Clients auf Server-Level administriert. Zudem bestehen die einzelnen Clients aus nur wenig Hardware und sind somit kaum fehleranfällig.
  • 2. Energieeffizienz – Thin Clients verbrauchen etwa 85 Prozent weniger Energie als Desktops. In der dahinter liegenden Server-Infrastruktur wird die Gesamtlast zwischen den einzelnen Anwendern aufgeteilt, wodurch das System insgesamt effizienter arbeitet.
  • 3. Hohe Verfügbarkeit – Die einzelnen Arbeitsplätze sind stabiler, da von den Anwendern keine Modifikationen an den Einstellungen vorgenommen werden können. Falls doch einmal ein Thin Client ausfällt, kann binnen Minuten ein Ersatzgerät angeschlossen werden, da die Daten auf dem Server liegen.
  • 4. Besser für die Umwelt – Thin Clients haben eine deutlich längere Laufzeit als Desktop-PCs und bestehen aus weniger Hardware. Damit sind auch weniger Schwermetalle und Plastikteile für die Produktion nötig.
  • 5. Platzsparend – Die meisten Thin Clients haben ein kompaktes Design und nehmen auf dem Schreibtisch weniger Platz ein. Einige der Thin Clients bieten sogar eine „Rucksack-Lösung“, das heißt, der Thin Client kann auf der Rückseite eines bereits vorhandenen Monitors angebracht werden. Außerdem benötigen Thin Clients weniger Kabel: Auch das spart Platz und verhindert lästiges Kabelgewirr.
  • 6. Kostensparend – Im Vergleich zu PC-Systemen sind Thin Clients günstiger in der Anschaffung, selbst wenn die notwendige Server-Struktur anteilig mit einberechnet wird.
  • 7. Verbesserte Sicherheit – Alle Daten werden zentral auf dem Server gelagert und von dort kann auch das zentrale Backup erfolgen. Nicht autorisierte Software-Downloads werden so unterbunden, ebenso bleiben die Daten selbst dann geschützt, wenn einzelne Clients gestohlen oder korrumpiert werden sollten.
  • 8. Skalierbarkeit – Thin Clients können einfach und kostengünstig zum bestehenden System hinzugefügt werden. Auch ein Hardware-Upgrade kann schnell vollzogen und der Server um zusätzliche Komponenten oder Rackserver ergänzt werden.
  • 9. Weniger Lärmbelästigung – Thin Clients haben keine eigenen Lüfter und meist keine Festplatte und sind so erheblich leiser als Desktop-PCs.
  • 10. Geringere Netzwerk-Auslastung – Thin Clients sind effizienter als Desktop-PCs, da nur Mausbewegungen, Tastenanschläge und Updates am Bildschirm übertragen werden müssen und keine File-Daten. Dadurch werden die File-Server entlastet, weniger Netzwerk-Bandbreite wird benötigt.
  • 11. Resistent gegen Staub – Thin Clients haben keine beweglichen Teile, weshalb sie auch in staubigen Arbeitsumgebungen, wie beispielsweise in der Produktion, problemlos eingesetzt werden können.
  • 12. Einfaches Upgrade – Einige Anbieter bieten Thin Client Upgrade Kits, die es Unternehmen erlauben, die Vorteile der Thin Clients mit bestehenden PCs und mobilen Geräten zu verbinden. Auch ist es möglich einen alten PC durch Einbau eines Festplatten-Ersatzes in einen Thin-Client zu verwandeln.

(ID:2042852)