GDPdU-konforme Unternehmens-Software Odoo: Open-Source-ERP sucht Reseller
Jörg Lorenz, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IT IS AG aus Landshut, bietet ERP-Umgebung auf Basis von Odoo. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Reseller als Multiplikatoren.
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Die IT IS AG aus Landshut implementiert und hostet ab sofort die neue Version 9 des Odoo-Business-Systems.
Das Open-Source-ERP Odoo wird von dem rund 20-Mitarbeiter-starken Unternehmen für den deutschen Markt angepasst.
Beispielsweise ist eine ERP-Software hierzulande nur „GDPdU-konform“ (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen), wenn sich eine Rechnungsadresse nicht mehr nachträglich ändern lässt.
App-zentrierter Ansatz
Die freie Unternehmens-Software Odoo ist ein, von einer Community entwickeltes, Unternehmensystem, welches vor allem für die Waren- und Finanzwirtschaft vorgesehen ist. Mit Erweiterungen, die vor allem als Apps angeboten werden, kann es für die Produktionsplanung, Webshops, Webseitenpflege, den Servicebereich bis hin zur Essensbestellung in der Unternehmenskantine erweitert werden. Insgesamt lässt sich das Basis-System mit 4.000 Modulen erweitern.
Browserbasierte Unternehmens-Software
Die browserbasierte Software birgt für Partner der IT IS AG klassische Wertschöpfungsmöglichkeiten aus der Software-Implementierung: Datenmigration, Beratung, Customizing, Prozess-Optimierung, Parametrisierung und Mitarbeiterschulung. Wie der Vorstandsvorsitzende und Gründer des Unternehmens, Jörg Lorenz, gegenüber IT-BUSINESS ausführte, setze man nun verstärkt auf die Einbindung des Channels.
Dokumentenmanagement
In Deutschland zählt die IT IS nach eigenen Angaben zu den Top-5-Odoo-Anbietern. Das Unternehmen verbindet das Odoo-ERP mit dem Dokumentenmanagement-System Alfresco, was die Einsatzmöglichkeiten und den Funktionsumfang in Unternehmen stark erweitere.
Rechenzentrum in Landshut
Die IT IS betreibt ein ausfallgesichertes In-House-Rechenzentrum am Firmenstandort in Landshut. Auf rund 350 physikalischen IBM-Blade-Servern, angebunden über acht Glasfasern bei zwei Providern, können Kunden ihre Lösung nutzen.
Entweder kann dabei ein Kunde ein komplettes Blade buchen, oder mittels Container-Virtualisierungstechnologie abgeschottet von anderen Maschinen seine Firmen-Software verwalten, bei monatlichen Kosten von 49 Euro, unabhängig von der Anzahl der Benutzer.
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