IoT-Router von Cradlepoint Zero-Trust-Lösung für IoT-Implementierungen per Mobilfunk

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Mit dem IoT-Router S700 kann Cradlepoint eigenen Angaben zufolge Unternehmen einen umfassenden Zero-Trust-Sicherheitsservice bieten. In Verbindung mit NetCloud Exchange entstehe eine cloudverwaltete Lösung zum Schutz vor Angriffen auf vernetzte IoT-Geräte.

Der IoT-Router S700 biete Konnektivität über 4G/LTE, zwei Gigabit-Ethernet-Ports für kabelgebundene Verbindungen sowie Dualband-Wi-Fi-6-Optionen.(Bild:  Cradlepoint)
Der IoT-Router S700 biete Konnektivität über 4G/LTE, zwei Gigabit-Ethernet-Ports für kabelgebundene Verbindungen sowie Dualband-Wi-Fi-6-Optionen.
(Bild: Cradlepoint)

Gemäß den Zahlen von Frost & Sullivan ist der Bedarf groß: Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen schätzt, dass es 2023 weltweit fast 42 Milliarden IoT-Geräte gibt. Damit vergrößern sich die Angriffsflächen: Die Cyberkriminellen-Szene gehe immer gerissener und professioneller vor und nehme immer stärker vernetzte Endgeräte ins Visier. Viele Unternehmen seien auf daraus entstehenden Anforderungen an die IoT-Sicherheit nicht vorbereitet.

Der IoT-Router S700 und das 2022 vorgestellte NetCloud Exchange seien eine robuste Zero-Trust-Lösung für das Internet der Dinge – laut Cradlepoint ohne komplexe Ersteinrichtung und ideal für schlanke IT-Szenarien in Unternehmen. Als multifunktionaler IoT-Router für das Enterprise-Segment verbinde der S700 Geräte aus dem Leichtindustrie-/Gewerbe-, Smart-City- und IoT-Umfeld sowie tragbare Geräte über Mobilfunk, Wi-Fi und kabelgebundene Verbindungen. Er biete Konnektivität über 4G/LTE, zwei Gigabit-Ethernet-Ports für kabelgebundene Verbindungen sowie Dualband-Wi-Fi-6-Optionen. Darüber hinaus verfüge er über Funktionen wie aktives GNSS/GPS für das Tracking von Anlagen und GPIO-Pins zur Steuerung und Überwachung externer Sensoren.

Als wichtige Vorteile nennt Cradlepoint:

  • Connect-and-go Zero Trust: Jedes mit dem Router verbundene IoT-Gerät sei sofort für öffentliche Scans und andere interne Seiten unsichtbar. Zugriffsrichtlinien könnten einfach definiert werden, sodass IoT-Geräte nur mit den autorisierten Ressourcen auf Basis des Least-Privilege-Prinzips kommunizieren würden.
  • Effiziente WAN-Erstellung: Der Router werde mit nur wenigen Klicks über ein cloudbasiertes Managementsystem orchestriert. Er baue auf einfache Weise effektive verschlüsselte Zero-Trust-Tunnel über Mobilfunk- und kabelgebundene Verbindungen auf.
  • Kleiner Router mit großer Sicherheit: IoT-Geräte, die mit dem S700 verbunden sind, könnten trotzdem auf alle modernen Security-Dienste zugreifen, einschließlich Zero Trust. Dies geschehe einfach und benutzerfreundlich: Der S700 lagere die Sicherheitsprozesse an ein Service-Gateway aus, das die Sicherheitsrichtlinien verwaltet, Router-Updates einschließlich Sicherheits-Patches durchführt und Prozesse orchestriert.
  • Schutz vor Fremdzugriff: Mit der Cradlepoint-Lösung könnten dem auf Zero-Trust-Prinzipen basierenden Services-Gateway granulare Zugriffsrechte hinzugefügt werden, die den Fremdzugriff auf das gesamte Verwaltungssystem (oder einen Teil davon) eines mit dem Cradlepoint-Router verbundenen IoT-Geräts ermöglichen.

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