Europäische KI-Alternative Yeren Local AI als lokale KI für Enterprise und MSP

Von Natalie Forell 3 min Lesedauer

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RNT Rausch und Co-mind.ai haben mit Yeren Local AI eine KI-in-the-Box-Lösung am Start, die gerade für Dienstleister und MSP attraktiv sein könnte. Die Gründe dafür sind vielschichtig: ohne Public Cloud, schnell einsatzbereit, skalierbar, Datenhoheit.

Mit Yeren Local AI sollen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Infrastruktur in der Lage sein, KI zu nutzen. Die Lösung wird in Europa hergestellt und betrieben.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Mit Yeren Local AI sollen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Infrastruktur in der Lage sein, KI zu nutzen. Die Lösung wird in Europa hergestellt und betrieben.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Der deutsche Serveranbieter RNT Rausch und das Startup Co-mind.ai veröffentlichen Yeren Local AI, eine europäische KI-Lösung. Yeren Local AI ist eine Out-of-the-Box-Lösung, die KI nahtlos, schnell und sicher bereitstellen soll. Die Lösung kann zudem standortübergreifend skaliert werden.

In Yeren Local AI wird die Hardwareplattform von RNT mit der All-in-One-KI-Plattform von Co-mind.ai kombiniert, sodass Unternehmen keine Verbindung zu einer Public Cloud herstellen müssen. Um dem Fachkräftemangel im Alltag zu begegnen, können Routineaufgaben automatisiert werden und es bleibt mehr Zeit für geschäftsrelevante Aufgaben. Außerdem seien europäische Datenschutzstandards und gesetzliche Anforderungen erfüllt.

Jedes Unternehmen bemüht sich um die Einführung von KI, aber die meisten tun dies auf Kosten von Souveränität und Vertraulichkeit

Levent Akyil, Mitbegründer und CEO, Co-mind.ai

Besonders für die Enterprise-Kunden soll die KI-Plattform Mehrwert bringen. Unter anderem relevant sind dabei folgende Funktionen:

  • KI-Chat-Assistenten, je nach Einsatz für Fragen, Auskünfte und Interaktionen.
  • Rollenbasierte Nutzerverwaltung bis zur Organisationsebene, um Rechte und Zugriffe zentral zu steuern.
  • Full-Stack-RAG-Pipeline (Retrieval Augmented Generation) und Inferenz-Engine inklusive Vektor-Datenbanken, um unternehmenseigene Dokumente als Kontext zu nutzen und präzisere Antworten zu liefern.
  • Selbst gehostete Open-Source-LLMs wie Llama, Mistral und Falcon und weitere, für den Betrieb ohne Public-Cloud-Anbindung.
  • Smart search über Wissensdatenbanken für semantische Suche in Dokumenten.
  • Werkzeuge, um kontextbezogene KI-Agenten zu erstellen.
  • Abgesicherter Zugriff auf kommerzielle KI-Modelle ermöglichen Anbindungen zu externen Modellen.
  • Datenkonnektoren zu strukturierten und unstrukturierten Daten, zur Anbindung von Dateien, Datenbanken und Wissenssystemen.

Spezielle Angebote für MSP

Yeren Local AI soll für sämtliche Unternehmen zugänglich sein, unabhängig von Größe, Budget oder vorhandener Infrastruktur. Gerade regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzwesen oder Energieversorgung haben so die Möglichkeit, eine private und in Europa hergestellte KI-Lösung zu nutzen. Managed Service Provider (MSP) wiederum können eine sichere und private AI-as-a-Service-Lösung anbieten, ohne von Hyperscalern abhängig zu sein. Dafür gibt es spezielle MSP-Starterpakete und vier Standardkonfigurationen, die sich an den Anforderungen Kapazität, Budget und Leistung orientieren. „MSP sind lokale Helden und vertrauenswürdige Berater, die nun neue Einnahmequellen zu vorhersehbaren Kosten erschließen können, und ganz ohne das Risiko, dass Schwankungen der Cloud-API-Kosten ihre Margen schmälern“, betont Sebastian Nölting, Chief Executive Officer von RNT Rausch.

Yeren Local AI als europäische Alternative global verfügbar

Levent Akyil, Mitbegründer und Chief Executive Officer von Co-mind.ai, führt außerdem an, dass sich Unternehmen zwar bemühen würden, KI einzuführen und zu nutzen, jedoch würde das auf „Kosten von Souveränität und Vertraulichkeit“ geschehen. Mit Yeren Local AI wollen RNT und Co-mind.ai eine KI-Lösung bieten, die privat und lokal, in einer privaten Cloud sowie in jedem Rechenzentrum eingesetzt werden kann. Auch die Datenverarbeitung erfolgt lokal und bleibt als geistiges Eigentum und vertrauliche Information innerhalb des Unternehmens, das die Lösung nutzt. Gleichzeitig können so die Risiken einer Cloud-Datenübertragung eingedämmt werden. „Die Zukunft der KI ist souverän, transparent und für all die Menschen gedacht, die echte Mehrwerte schaffen wollen – und nicht für die großen Plattformen, die nur von Nutzerdaten profitieren,“ erklärt Akyil weiter.

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